Steinbach präsentiert sich unbeirrt als Kämpferin für MenschenrechteVolles Haus beim Gespräch mit der BdV-Präsidentin BdV-Präsidentin Erika Steinbach: Sie ist das bekannteste Gesicht der organisierten Vertriebenen, und in dieser Funktion steht sie nicht nur in Polen, sondern auch in der deutschen Öffentlichkeit immer wieder in der Kritik. Aber sie ist hart im Nehmen. Das bewies Steinbach am Donnerstag, 11. März, bei ihrem Auftritt im Haus der Geschichte. Unter dem Titel “Man muss kein Wal sein, um sich für Wale einzusetzen” nach einem Zitat Steinbachs stellte sich die 67-Jährige den Fragen von Stefan Bergmann, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Hauses der Geschichte. Die Veranstaltung war Teil des Begleitprogrammes der Ausstellung “Ihr und Wir. Integration der Heimatvertriebenen in Baden-Württemberg”. Unbeirrt präsentierte sich Steinbach vor vollem Haus als Kämpferin für Menschenrechte. Und sie will weitermachen: Im Oktober kandidiert sie erneut für den Präsidenten-Posten des BdV. mehr ... |
Neues Bauen in StuttgartDas Haus der Geschichte Baden-Württemberg gehört zu den modernen Bauwerken, die das Gesicht der Stuttgarter Kulturmeile prägen. Das 2002 eingeweihte Museum wurde von den Architekten Michael Wilford und Manuel Schupp entworfen.
Nächtliche RuheNur nachts kommt die Konrad-Adenauer-Straße, eine der wichtigsten Verkehrsadern Stuttgarts, zeitweise zur Ruhe.
Mediterranes FlairIm Sommer wird am "Tempus", dem Lokal im Haus der Geschichte, abends regelmäßig getanzt.
Promenade als VorraumVitrinen mit landestypischen Exponaten wie dem "Baden-Württemberg-ABC" leiten von der Promenade zum Eingang des Museums.
Von der Kleinstaaterei zum BundeslandDie große interaktive Landkarte im Foyer des Hauses der Geschichte zeigt, welch ein Flickenteppich Baden-Württemberg früher war.
Kiloweise SilberSieben Kilogramm wiegt der Eichenkranz, der Friedrich Römer 1847 im Stuttgarter Bürgermuseum überreicht wurde. Römer war ein hartnäckiger Kämpfer für bürgerliche Rechte.
Die erste deutsche RevolutionDie Revolution von 1848 erschütterte den Südwesten heftig. Besonders auf dem Lande zerriss sie endgültig das Jahrhunderte alte Herrschaftsverhältnis zwischen Adel und Bauern. Die Revolutionäre setzten zur Kommunikation mit den Menschen massenweise Flugblätter ein.
Epoche der GewaltIm Weltkriegeraum wird das mörderische Wirken des NS-Regimes anhand von Einzelschicksalen dokumentiert.
Der Kampf um die NachrüstungVor allem in Mutlangen und Heilbronn wurden im Streit um die Nachrüstung US-amerikanische Pershing-Raketen stationiert. Das Haus der Geschichte dokumentiert den Widerstand dagegen.
LesestoffIm Museum der Gegenwart können sich die Besucher in zahlreichen Tageszeitungen aktuell informieren.
Aus dem Leben ins MuseumWas wird dauerhaft erinnernswert sein? Im Museum der Gegenwart sammeln sich Objekte, die das Zeug dazu haben könnten - zum Beispiel der WM-Ball vom Spiel um Platz 3 aus dem Jahre 2006.
Lebensgrundlage WaldDer Schwarzwald ist für die Menschen in der Region zwischen Pforzheim und Waldshut immer noch von großer Bedeutung - als Holzlieferant und als Basis des Tourismus. Aber diese Kulturlandschaft ist bedroht.
Die Südwest-Industrie und ihre Produkte: Entdeckungsreise für die ganze FamilieAls erster Themenpark im Haus der Geschichte wurde jetzt die Wirtschaftsabteilung komplett überarbeitet und mit vielen neuen Exponaten bestückt. 21 Unternehmen aus dem Südwesten vom Autobauer über die Werkzeug- und Maschinenherstellung bis hin zum Spieleproduzenten werden hier beispielhaft für die mittelständisch geprägte Industrie im Land vorgestellt.
Ein- und AuswanderungWilhelm Pfänder gehörte zu jenen Württembergern, die ihrem Vaterland aus wirtschaftlichen Gründen den Rücken kehrten. 1848 in die USA ausgewandert, erwarb er sich im amerikanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Nordstaaten Ruhm.
Familienland Baden-WürttembergHunderte privater Fotos hat das Haus der Geschichte im Familienraum zusammengetragen. Sie zeigen, wie sich das Familienleben im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
Fotos: Haus der Geschichte / Franziska Kraufmann |
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