Der Wüstenfuchs entzieht sich einer endgültigen Deutung

Kontroverse Diskussion im Haus der Geschichte zum Abschluss der Ausstellung “Mythos Rommel”

Das Podium (v. li.): Geschichtsvermittler Manfred Kaut, Ausstellungsleiterin Paula Lutum-Lenger, Moderatorin Cornelia Hecht, Historiker Cord Arendes und SWR-Redakteur Manfred Hattendorf. | Foto: Haus der Geschichte / Thomas Hörner

Stuttgart (hdgbw) - Darf eine historische Ausstellung eindeutig Stellung beziehen? Muss sie es vielleicht sogar? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion am Donnerstag, 17. September, im Otto-Borst-Saal des Hauses der Geschichte. Unter dem Titel “Geschichtsvermittlung oder Heldenverehrung” hatte das Museum zum Abschluss der Ausstellung “Mythos Rommel” eingeladen, noch einmal über Konzept und Wirkung der Schau zu diskutieren, die über 50000 Besucher angezogen hat. Klar ist danach: Deutschlands berühmtester Soldat polarisiert weiter, entzieht sich einer allgemeingültigen Interpretation. mehr...