Experten und Laien zollen Georg Elser höchsten Respekt

21. Stuttgarter Symposion beleuchtet Rolle und Motive des Hitler-Attentäters aus Königsbronn

Dr. Thomas Schnabel, Leiter des Hauses der Geschichte, bei seiner Einführung. Mit Blick auf Sparpläne der Ratsfraktionen hofft Schnabel, dass das Symposion weiterhin im Jahresturnus ausgerichtet wird - und nicht nur noch alle zwei Jahre, wie es die CDU-Fraktion vorschlägt. | Foto: Haus der Geschichte / Franziska Kraufmann

Stuttgart (hdgbw) - Georg Elser - für die breite Öffentlichkeit bleibt er vorerst weiter der wenig Bekannte, dem es fast gelang, Hitler zu töten. Wie schwer es auch für die Wissenschaft ist,  den einzelgängerischen Schreiner aus Württemberg schlüssig einzuordnen, das zeigte das Stuttgarter Symposion. Unter dem Titel “Ich habe es getan - Aspekte des Widerstands aus heutiger Sicht” diskutierten Fachleute und Publikum am Donnerstag, 29., und Freitag, 30. Oktober, im Stuttgarter Ratssaal. Klar ist immerhin: Der einfache Handwerker Elser zeigte mit sehr begrenzten Mitteln, was zum Beispiel ein entschlossener Kreis einflussreicher Militärs mit viel mehr Aussicht auf Erfolg schon zu Kriegsbeginn hätte tun können: den Diktator töten und so das Blutvergießen frühzeitig beenden. mehr...