»Heimat ist dort, wo Familie und Freunde sind«

Zeitzeuge Erwin Teufel berichtet im Haus der Geschichte über die Integration der Vertriebenen

Ein Praktiker der Integration: Der langjährige Ministerpräsident Erwin Teufel (rechts) im Gespräch mit Stefan Bergmann, Haus der Geschichte. Foto: Haus der Geschichte / Franziska Kraufmann

Morgens um 5 Uhr nach einer nächtlichen Reise aus dem Kosovo in Spaichingen angekommen, abends schon im Haus der Geschichte zu Gast - Ministerpräsident a. D. Erwin Teufel ist wie immer die Zuverlässigkeit in Person. Weder Aschewolken noch Flugverbot können ihn davon abhalten, den seit langem vereinbarten Gesprächstermin im Haus der Geschichte wahrzunehmen. Freundlich begrüßt er die über 100 Zuhörer, viele per Handschlag - Alteingesessene und Heimatvertriebene. Einige von ihnen sind extra aus seinem Heimatort Spaichingen angereist. An diesem Abend geht es um die Themen Vertreibung und Integration, Themen, die ihn bis heute umtreiben. »Wie ich die Integration erlebt habe«, lautet der Titel des Gesprächs, das von Stefan Bergmann, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Hauses der Geschichte, moderiert wird. mehr ...