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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Ausstellungsarchiv

Die Mörder sind unter uns

Die Mörder sind unter uns – Der Ulmer Einsatzgruppenprozess 1958

Sonderausstellung des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg im Stadthaus Ulm vom 16. Februar bis zum 13. Juli 2008

Der Ulmer Einsatzgruppen-Prozess 1958 war eine Zäsur im Umgang mit dem Nationalsozialismus und prägte ein neues Selbstverständnis der jungen Bundesrepublik. Nach Jahren des Verschweigens und der Verdrängungspolitik wurden die NS-Verbrechen wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerückt: Im ersten großen Prozess vor einem deutschen Schwurgericht, der den Massenmord an Juden bekannt machte, waren zehn Angehörige des "Einsatzkommandos Tilsit" angeklagt. Das Mordkommando war 1941 an Massenerschießungen in Litauen beteiligt. Der Prozess offenbarte, dass damals viele NS-Täter noch unbehelligt mitten in der Gesellschaft lebten.

Ausstellungsleitung: Dr. Paula Lutum-Lenger
Kuratoren: Dr. Timo John, Dr. Sabrina Müller
Ausstellungsgestaltung: Stemshorn Architekten, Ulm
Grafik: lahaye Design, Ulm

Umfangreiche Ermittlungen führten zur Anklage gegen die NS-Verbrecher.
Die Argumente der Prozessbeteiligten standen im Raum. (Fotos: HdG / Armin Bühl)

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