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Eine Entdeckungsreise für die ganze FamilieAls erster Themenpark im Haus der Geschichte ist die Wirtschaftsabteilung komplett neu gestaltet Stuttgart (hdgbw) - Nichts ist von Dauer - auch keine Dauerausstellung. Deshalb erneuert das Wissenschaftler-Team des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg kontinuierlich die im Jahre 2002 eröffnete Ausstellung. Als erster Themenpark wurde die Wirtschaftsabteilung jetzt komplett überarbeitet und mit vielen neuen Exponaten bestückt. Für die Kinder gibt es viel Neues zu entdecken, die Erwachsenen erwartet nicht zuletzt ein Wiedersehen mit Produkten oder Firmen, die sie oft schon von Kindesbein an kennen: So ist in der Wirtschaftsabteilung zum Beispiel die allererste Eisenbahn von Märklin zu sehen, das “Storchenbein”, eine Lokomotive mit drei Anhängern. Der Autobauer Mercedes stellte mehrere Design-Originalmodelle zur Verfügung. Bevor im Zeitalter des Computers die Modelle am Rechner entworfen wurden, entschied der Vorstand anhand solcher handwerklichen Kunstwerke aus Holz und Gips, ob ein Wagen gebaut wurde oder nicht. Und die Firma Stihl lieferte dem Haus der Geschichte die erste Motorsäge aus dem Jahr 1929 - angetrieben mit einem Elektromotor und bedient von zwei Mann. Gut 300, fast durchweg neue Exponate spiegeln den Einfallsreichtum von Entwicklern und Produzenten wider. Natürlich gehören dazu auch frühe Steiff-Bären oder die Lurchi-Figuren der Firma Salamander. Aber das ist nicht alles: Insgesamt werden rund zwei Dutzend Unternehmen aus dem Südwesten hier beispielhaft für die mittelständisch geprägte Industrie im Land vorgestellt. Ausgehend von der Uhrenindustrie wird der Bogen über den Werkzeug- und Maschinenbau, die Hochtechnologie und Automobilindustrie zu klassischen Marken der Spielzeugherstellung, der Unterhaltungselektronik und der Bekleidungsindustrie geschlagen. Gezeigt werden, nach Epochen gegliedert, historische und aktuelle Produkte der Unternehmen sowie Fotografien und Filme. In der Zusammenschau ganz unterschiedlicher Wirtschaftsbereiche ergibt sich für den Besucher so ein bunter Blick in die Vielfalt der Branchen und Arbeitswelten hiesiger Unternehmen. Der besondere Monitor Informationen zu den Unternehmen und den dahinter stehenden Menschen findet der Besucher in einem durchlaufenden Text- und Fotoband. Anhand zum Teil originaler Fotografien und Dokumente wird so die Firmengeschichte lebendig. Vertiefende Informationen zu den ausgestellten Produkten sowie historisches Filmmaterial können über einen fahrbaren Monitor abgerufen werden. Dieser Monitor ist etwas ganz Besonderes. Er lässt sich auf der Führungsschiene nach oben und unten verschieben und natürlich entlang der gesamten Reihe von Vitrinen. Je nachdem, wo der Monitor dann steht, erscheinen auf dem Bildschirm weitere Informationen zu den in diesem Bereich platzierten Exponaten, oder es werden alte Werbefilme gezeigt. |
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