Programme für Schulklassen

Die Ausstellung bietet Führungen und schüleraktivierende Programme für Schulklassen aller Schularten, die sich mit einzelnen historischen Epochen (Fächer Geschichte / WZG) und mit den Themen "Strafrecht" und "Menschenrechte" (Fächer Gemeinschaftskunde / GWG / WZG) beschäftigen.

Museumsgespräch

  • "Politische Inhaftierung vom Absolutismus bis zur Gegenwart"
    Im Mittelpunkt der Führung stehen die Gefangenen, die sich als politische Häftlinge verstanden. Was bezweckte der Staat mit der Haft und was bewirkte er tatsächlich? Welche Rolle spielte die Öffentlichkeit in diesen Auseinandersetzungen?
  • "Geschichte des Freiheitsentzugs auf dem Hohenasperg"
    Das Museumsgespräch beschäftigt sich mit der Geschichte des Hohenaspergs als Ort, an dem Menschen die Freiheit entzogen wurde - aus unterschiedlichen Motiven und in verschiedenen Organisationsformen.
  • "Demokratenbuckel - Das Gericht über Revolution von 1848/49"
    Der Revolution wird der Prozess gemacht. In der Führung stehen die politischen Gefangenen der gescheiterten Revolution im überfüllten Gefängnis auf dem Hohenasperg im Zentrum.

Dauer: jeweils 1 Stunde
Information und Buchung: Tel. 0711.212.39.89 oder besucherdienst(at)hdgbw.de

Schülerexperten-Führungen

In der schüleraktivierenden Führung setzen sich die Schüler in Partnerarbeit intensiv mit einzelnen Objekten und Themen der Ausstellung auseinander. Anschließend präsentieren sie ihren Mitschülern als Experten ihren Ausstellungsteil, so dass - moderiert von einem Geschichtsvermittler -  ein gemeinsam erarbeiteter Überblick entsteht. "Schülerexperten" stellt eine didaktische Alternative zum Museumsgespräch dar und ist für dieselben Führungsthemen buchbar.

Dauer:
1,5 Stunden

Workshops

In den Workshops nutzen die Schulklassen entdeckend und methodisch informiert das Museum als Lern- und Forschungsort zu folgenden Themen:

  • "Den Prozess machen"
    Täter oder Opfer? Warum straft der Staat? Was bedeutet ein politischer Prozess? Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich einen Prozess gegen einen politischen Gefangenen, in dem sie verschiedene Positionen im Rollenspiel einnehmen.  Dabei werden die unterschiedlichen Perspektiven, Intentionen und Bewertungen der historischen Akteure deutlich.
  • "Recht(e) haben"
    Der Workshop zur Menschenrechtserziehung beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung der Rechte, die der Einzelne gegenüber dem Staat geltend machen kann. Ein Schwerpunkt des Workshops liegt dabei auf den Rechten von Kindern und Jugendlichen.

Dauer: jeweils 2 Stunden

Der Eintritt für Schülerinnen und Schüler ist frei.
Führungsgebühr:

1h = 45 Euro
1,5 h = 60 Euro
2 h = 80 Euro

Information und Anmeldung:
Tel. 0711.212.39.89
besucherdienst(at)hdgbw.de

Führungen für Schulklassen sind während der Öffnungsmonate auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit dem Besucherdienst auf unter Tel.: 0711 . 212.39 89 oder besucherdienst(at)hdgbw.de.

Lehrermaterialien

Die Lehrerhandreichung zur Ausstellung (Download hier als pdf-Datei) bietet differenziert für alle Schularten didaktische Informationen und Materialien zur Vor- und Nachbearbeitung sowie zur selbstständigen Arbeit in der Ausstellung. Zusätzliche Bild- und Quellenmaterialien ermöglichen eine intensive Beschäftigung mit der Ausstellung "Weithin sichtbar weggeschlossen" auf dem Hohenasperg.

Lehrerfortbildungen

Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte können auf Anfrage schulartspezifisch als regionale Fortbildungen organisiert werden, auch individuelle Fortbildungsveranstaltungen für die Lehrkräfte einzelner Schulen sind nach Absprachen möglich.

Praxisnah und methodisch differenziert können Lehrerinnen und Lehrer sich einen Überblick über die Programme für Schulklassen im Haus der Geschichte verschaffen. Dabei werden auch die Möglichkeiten für eigenständiges forschendes Lernen im Leseraum der Ausstellung sowie die Arbeitsmaterialien vorgestellt.

Information
Dr. Caroline Gritschke
Tel. 0711.212.39.69
caroline.gritschke(at)hdgbw.de