Museum zur Geschichte von Christen und JudenDie kleine oberschwäbische Stadt Laupheim beheimatete einst die größte jüdische Gemeinde im Königreich Württemberg. Am 19. August 1942 hörte diese auf zu existieren. Damals wurden die letzten Juden aus Laupheim abtransportiert. Viele waren in den Jahren zuvor schon geflohen. Das Neben- und Miteinander von Christen und Juden prägte das Leben der Stadt über 200 Jahre lang. Das städtische Museum erzählt die Geschichte dieser jahrhundertealten Beziehung bis heute. Starke biographische Akzente liegen auf Lebenswerk und Schicksal des Jugendstil- und Art-Deco-Designers Friedrich Adler und des Hollywood-Filmproduzenten Carl Laemmle. Die Ausstellung wurde vom Haus der Geschichte erarbeitet und umgesetzt. Betreiber des Museums ist die Gemeinde Laupheim. |
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