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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Ausstellungen

In Vorbereitung

... denn die Zeiten ändern sich

Die 60er Jahre in Baden-Württemberg

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg widmet sich vom 22. Dezember 2017 bis zum 24. Juni 2018 einem Jahrzehnt des Aufbruchs: den 1960er-Jahren. Ob E-Gitarre, Protestplakat oder Minirock - was heute Alltag ist, waren damals Symbole eines neuen Lebensgefühls; und dafür, dass Lebensentwürfe von Generationen mit Wucht aufeinander prallten.

Die Ausstellung wird zeigen, wie die Veränderungen - der Protest, die Popkultur, die Kunst der jungen Generation - auch den deutschen Südwesten prägten. Der Vietnamkrieg, die Tötung von Benno Ohnesorg und das Attentat auf Rudi Dutschke trieben in Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Konstanz die Studenten auf die Straße. Beatbands sprossen auch in Kleinstädten wie Pilzköpfe aus dem Boden. Und allerorten stritten Jung und Alt, Rechts und Links, Obrigkeit und Alternative oft bis zur Eskalation um Politik und Geschichte, Musik und Mode, Benehmen und Lebenswandel.

Raritäten wie eine Aufnahme vom Jimi-Hendrix-Auftritt auf dem Stuttgarter Killesberg und Singles von Joy and the Hit Kids liefern den Sound, Ausschnitte von Amateur- und Nachrichtenfilmen die bewegten Bilder eines bewegten Jahrzehnts. Plakate, Flugblätter und Zeitungsartikel illustrieren die politischen Auseinandersetzungen.

"Denn die Zeiten ändern sich" macht deutlich, was blieb: Für eine vielfältiger werdende Gesellschaft, Bürgerinitiativen oder die Frauen-, Friedens-, Umwelt- und Anti-Atomkraft-Bewegung wurde der Boden in den 60ern bereitet.

Vertrauenssachen

Der schwierige Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-23

Mit einer Großen Landesausstellung zeigt das Haus der Geschichte Baden-Württemberg vom 30. September 2018 bis zum 11. August 2019, zum welch großen Umwälzungen es vor hundert Jahren kam.

Politik benötigt Vertrauen - früher wie heute. 1918 war nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg das Vertrauen in die alte soziale und politische Ordnung zerstört. Die Ausstellung wird zeigen, wie nach dem Ende des Kaiserreichs aus der Revolution die erste Demokratie in Baden und Württemberg entstand, die um das Vertrauen der Bürger und Bürgerinnen warb.

Die Schau beleuchtet, wie das Vertrauen in politische Institutionen, in den Sozialstaat, in die neue wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung entstand und schwand, wer Misstrauen säte, wer Vertrauen fasste und wer enttäuscht wurde.