| »Reinen Wein einschenken. Weinwelt im Wandel«, »Mythos Rommel« oder »Gefühle, wo man schwer beschreiben kann« über den Fußball im Südwesten - das sind nur einige Titel großer Sonderausstellungen, die das Haus der Geschichte Baden-Württemberg gezeigt hat. Jede dieser Ausstellungen näherte sich der Landesgeschichte von einer besonderen Seite, im Idealfall mit einem ganz eigenen, oft neuen Blickwinkel. Sie setzen fort, was mit Themenräumen wie »Schwarzwald«, »Migration« oder »Nachbar Frankreich« in der Dauerausstellung begonnen wurde. War schon »Mythos Rommel« mit mehr als 53 000 Besuchern eine besonders erfolgreiche Schau, so sahen jüngst bei deutlich kürzerer Laufzeit annähernd 50 000 Menschen die Fußballausstellung im Kunstgebäude am Schlossplatz. Nicht nur thematisch gehen die Ausstellungen des Hauses besondere Wege. Auch gestalterisch knüpfen sie konsequent an das Themenraum-Prinzip der Dauerausstellung an, bei dem Raum, Thema und Objekte zu einer Einheit werden. Renommierte Gestalter wie Hans Dieter Schaal werden vom Haus für diese Ausstellungen verpflichtet. Die aktuelle Große Landesausstellung »Ihr und Wir. Integration der Heimatvertriebenen in Baden-Württemberg« ist noch bis zum 22. August im Museum an der Stuttgarter Kulturmeile zu sehen. Im Dezember 2010 folgt eine große Werkschau mit Bildern des oberschwäbischen Fotoreporters Rupert Leser. |
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