Umstritten bis heute
Der Widerstand blieb nach Kriegsende umstritten. Mancher Widerstandskämpfer wurde als Verräter verachtet, andere gerieten in Vergessenheit. In der Bundesrepublik stand lange der bürgerliche, kirchliche und militärische Widerstand im öffentlichen Mittelpunkt. Erst Geschichtswerkstätten und Lokalhistoriker der 1980er-Jahre weiteten den Blick auf weitere Formen des Widerstands. Die DDR hingegen pflegte den Mythos des antifaschistischen Staats. Geehrt wurden meist nur Kommunisten.
Authentische Exponate zeigen Beispiele der Instrumentalisierung des Widerstands bis heute. Auch die leichtfertige Verwendung des Begriffes Widerstand in aktuellen Debatten wird thematisiert.
Ausstellungsleitung:
Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger: paula.lutum-lenger(at)hdgbw.de
Kuratoren:
Dr. Christopher Dowe: christopher.dowe(at)hdgbw.de
Dr. Cornelia Hecht: cornelia.hecht(at)hdgbw.de
Dr. Andreas Morgenstern: andreas.morgenstern(at)hdgbw.de
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Bergmann
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Information und Anmeldung
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