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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

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Aktueller Rundbrief

Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Rundbrief Februar 2018 / 29. Januar 2018


Liebe Freundinnen und Freunde des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg,

das Interesse an unserer aktuellen Sonderausstellung „Denn die Zeiten ändern sich … Die 60er-Jahre in Baden-Württemberg“ ist immens – und auch das Begleitprogramm stößt auf großes Interesse: Sowohl die Auftakt-Diskussion zu den Achtundsechziger als auch die Musik-Führung „Der Sound der Sixties“ waren rasch ausgebucht. Doch es geht abwechslungsreich weiter, nicht nur in Sachen 60er-Jahre: Was sich bei uns vom Kinderkino mit alten Zelluloid-Filmen über eine Biografie eines Beamten in drei Herrschaftssystemen bis hin zum Blick auf die Frauen der Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944 tut, entnehmen Sie unserem neuen Newsletter. Für alle Veranstaltungen können Sie sich unter 0711/212.39.89 anmelden.

Herzliche Grüße

Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Vortrag und Buchvorstellung
Friedrich Karl Müller-Trefzer. Erinnerungen aus meinem Leben (1879-1949)

Mit Friedrich Karl Müller-Trefzer, einem badischen Ministerialbeamten, der in Kaiserreich, Republik und Diktatur tätig war, beschäftigt sich Prof. Dr. Ewald Frie von der Universität Tübingen in seinem Vortrag am Donnerstag, 1. Februar 2018, um 19 Uhr im Otto-Borst-Saal. Er zeigt auf, wie ein badischer Ministerialbeamter auf den Wechsel der Herrschaftsformen reagierte und was er später erzählte. Das an diesem Abend vorgestellte Buch mit dem Titel „Friedrich Karl Müller-Trefzer. Erinnerungen aus meinem Leben (1879-1949)“ ist eine Veröffentlichung der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg und im Kohlhammer-Verlag erschienen. Müller-Trefzers Memoiren wurden von Frank Engehausen und Katrin Hammerstein bearbeitet.
Der Eintritt für die Kooperationsveranstaltung mit der Kommission für geschichtliche Landeskunde Baden-Württemberg ist frei.

 

KinderKrimiWochen
Familienprogramm: Dem Erpresser auf den Fersen!
Das Haus der Geschichte ist auf Hilfe angewiesen, um eine Entführung aufzuklären! Dabei ist der kriminalistische Spürsinn der ganzen Familie gefragt. Ein wertvolles Museumsobjekt wurde entführt. Der Erpresser fordert Lösegeld und prahlt, das Objekt vor aller Augen versteckt zu haben. Doch er hat Fehler gemacht und viele Spuren hinter lassen. Die Teilnehmer des Familienprogramms „Dem Erpresser auf den Fersen!“ folgen am Sonntag, 4. Februar 2018, von 14.30 bis 15.30 Uhr den Hinweisen aus der Vergangenheit. Finden sie das gesuchte Objekt wieder?
Die Veranstaltung ist für Familien mit Kindern ab 6 Jahren und kostet 5 € für Erwachsene und 1 € für Kinder. Der Museumseintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Stauffenberg-Erinnerungsstätte
Führung: Die Frauen der Männer des 20. Juli

Die Mutter, die Ehefrauen, die Schwägerin: Die Beschäftigung mit den Frauen der Männer des 20. Juli bietet in der Führung am Sonntag, 4. Februar 2018, von 14.30 bis 15.30 Uhr in der Stauffenberg-Erinnerungsstätte einen Zugang zum Lebensweg der Grafen und ihrem Wirken im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Die Führung kostet 3 € für Erwachsene (zzgl. Eintritt).

 

Familienführung
Hungerbrötchen, Spätzlebrett oder Kriegskochbuch. Essen in der Landesgeschichte

Im Haus der Geschichte erzählen verschiedene Objekte vom Essen im Südwesten. Bei der Familienführung am Sonntag, 11. Februar 2018, von 14.30 bis 15.30 Uhr erfahren die Besucherinnen und Besucher vom Kochen unter schwierigen Bedingungen, von EU-Verordnungen für Schwarzwälder Schinken und warum Spätzle beim Ankommen in Baden-Württemberg helfen können.
Die Führung ist für Kinder, Eltern und Großeltern und kostet 5 € für Erwachsene und 1 € für Kinder. Der Museumseintritt ist frei.

 

Themenführung
Gelenkte Blicke – Landesgeschichte in Bildern

Bilder können historische Momente einfangen, Vergangenheit inszenieren, Menschen manipulieren und mobilisieren. Was erzählen Herrscherporträts und Demonstrationsbilder über die Staatsmacht, wie arbeitete die nationalsozialistische Bildpropaganda, und welche Botschaften vermittelten politische Plakate in den 50er bis 70er Jahren? Die Themenführung am Sonntag, 18. Februar 2018, von 14.30 bis 15.30 Uhr geht den Geschichten hinter den Bildern und ihrer politischen und geschichtlichen Bedeutung nach.
Treffpunkt ist im Foyer. Die Führung kostet 5 € (zzgl. Eintritt).

 

Kinderfilmklassiker analog
Pippi Langstrumpf

Der Projektor rattert: Kino wie in den 60ern. Wir zeigen am Sonntag, 18. Februar 2018, um 15 Uhr im Otto-Borst-Saal den Astrid-Lindgren-Klassiker „Pippi Langstrumpf“ (1969) von der 35mm-Filmrolle. Das Publikum kann auch einen Blick in den Vorführraum werfen, wo Thomas Eilenstein erklärt, wie ein echter Filmprojektor funktioniert. Der Kinoeintritt kostet 3 €. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur 60er-Jahre-Ausstellung.

 

Theaterpremiere
Auf Anfang. 100 Jahre zurück in Stuttgart und anderswo

1918 scheint plötzlich alles möglich: Noch bevor der Krieg endet, wird das Land nicht mehr monarchisch regiert. Württemberg ist freier Volksstaat. Gleichzeitig wird das Wahlrecht für alle verkündet. Das Theater unter der Dauseck lässt mit dem Stück „Auf Anfang“ am Samstag, 24. Februar 2018, um 20 Uhr im Otto-Borst-Saal die Zeit vor 100 Jahren lebendig werden. Die Inszenierung von Walter Menzlaw vom Chawwerusch Theater Herxheim/Pfalz bedient sich dafür der damals neuartigen Form der Revue mit vielfältigen musikalischen Anklängen.
Der Eintritt kostet 19 €, ermäßigt 8 €.

 

Kinder- und Jugendbuchwochen
Lesung und Workshop „Anschlag von rechts“ für Schulkassen

Aus seinem Buch „Anschlag von rechts“ liest am Mittwoch, 28. Februar 2018, der Autor Reiner Engelmann um 11 Uhr im Otto-Borst-Saal. Irgendwo in einer Kleinstadt treffen sich drei Freunde auf ein Feierabendbier. In den sozialen Netzwerken haben sie sich schon an ausländerfeindlichen Pöbeleien beteiligt. Nun werden sie zu Verbrechern, denn wenige Stunden später werfen sie einen Molotowcocktail in eine Flüchtlingsunterkunft. Die Bewohner, darunter auch Kinder, entkommen nur knapp. Reiner Engelmann hat die Hintergründe dieser schrecklichen Tat recherchiert und befragte die Opfer, die sich in Deutschland endlich sicher gefühlt hatten. Der Eintritt ist frei.
Vor oder nach der Lesung um 10 Uhr und um 12 Uhr wird für Schulklassen ab der 8. Klasse ein einstündiger Workshop zum Thema „Flucht und rassistische Gewalt“ angeboten, der sich mit der Lebenssituation von geflüchteten Menschen und den historischen Ursachen von rassistischer Gewalt beschäftigt. Der Workshop findet in der Dauerausstellung und dem Seminarraum statt und kostet 2 € pro Person.
Für die Lesung und den Workshop ist eine Anmeldung erforderlich. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels.