Aktuelles

 

Stuttgart (hdgbw) - Museumsbesucher aufgepasst: Am Sonntag, 20. Mai 2012, ist  Internationaler Museumstag. Der Eintritt in die Museen ist in der Regel frei. Museen stellen an diesem Tag ihre Arbeit vor und ermuntern Besucherinnen und Besucher, die gesammelten Schätze zu erkunden. Neben kostenlosem Eintritt bieten das Haus der Geschichte, die Stauffenberg-Erinnerungsstätte und das Museum auf dem Hohenasperg zusätzlich kostenfreie Museumsführungen an. [mehr...]

Erstellt von: Peter Schaller am 14.05.2012 00:00 Kommentar hinzufügen

Ausstellung zum Widerstand im Südwesten am 8. Mai im Haus der Geschichte eröffnet

Stuttgart (hdgbw) – „Anständig gehandelt – Widerstand und Volksgemeinschaft 1933-1945“: So heißt die neue Sonderausstellung des Hauses der Geschichte, die am 8. Mai eröffnet wurde. Die Ausstellung läuft vom 9. Mai 2012 bis zum 31. März 2013 im Museum an der Stuttgarter Kulturmeile.

In seiner Begrüßungsrede stellte Museumsleiter Thomas Schnabel fest, anständig zu bleiben, sei in der Zeit des Nationalsozialismus zunächst mit wenig Risiko möglich gewesen. "Mitmachen musste man in den seltensten Fällen", so Schnabel. Dennoch "haben nur wenige gewagt, sich aufzulehnen", sagte Staatssekretär Jürgen Walter in der folgenden Ansprache. Ausstellungsleiterin Paula Lutum-Lenger führte anschließend in die Ausstellung ein. Am Beispiel von Anton Schmidt zeigte sie, in welch furchtbaren Zwiespalt Widerständler geraten konnten. Der Feldwebel rettete vielen Juden das Leben. Er wird verhaftet. Kurz vor der Exekution schreibt Schmidt noch einmal an seine Familie. Aus diesem Brief zitiert Lutum-Lenger: "Wenn Ihr dieses Schreiben in Händen haltet, werde ich nicht mehr unter Euch sein... Bitte verzeiht mir. Ich habe nur als Mensch gehandelt und wollte niemandem weh tun." Musikalisch und schauspielerisch umrahmt wurde die Eröffnung von Peter Schindler, Daniel Kartmann und Marcus Michalski. [mehr...]

Erstellt von: Peter Schaller am 09.05.2012 15:20 Kommentar hinzufügen

Stuttgart (hdgbw) – Mit einer musikalischen Überraschung wartet das Haus der Geschichte auf: Noch zweimal präsentieren im Museum an der Konrad-Adenauer-Straße 18 Studierende der Musikhochschule sowie in Stuttgart lebende Künstler das Programm „Ich, Stuttgart“. Nach der Premiere am 3. Mai sind die weiteren Aufführungen am Sonntag, 6. Mai, sowie am Dienstag 8. Mai. Beginn ist jeweils um 16 Uhr, das Programm dauert etwa anderthalb Stunden.

Die Konzeption dieser Mischung aus Tanz, Sprache und Musik von Claudio Monteverdi, Edgar Alandia, Günther Bialas, Adriana Hölszky, Zülfü Livaneli und Frank Mauceri haben Natasha López und Ninel Cam erarbeitet. Die Federführung haben das Studio für Stimmkunst und das Neue Musiktheater an der Musikhochschule. Bei Ihrem Parcours durch die Räume des Museums nehmen die Künstler die Impulse der Ausstellung auf.

Der Eintritt ist frei.

Erstellt von: Stefan Bergmann am 04.05.2012 11:45 Kommentar hinzufügen

Ministerpräsident eröffnet am 27. April Große Landesausstellung zum 60. Landesgeburtstag: Haus der Geschichte Baden-Württemberg zu Gast im Augustinermuseum in Freiburg

Stuttgart (hdgbw) - Die Große Landesausstellung „Liebe Deinen Nachbarn - Beziehungsgeschichten im Dreiländereck“, die das Haus der Geschichte im Freiburger Augustinermuseum ausrichtet, ist eröffnet. Über einen Zeitraum von 200 Jahren nimmt die Ausstellung die wechselvolle Nachbarschaft zwischen dem deutschen Südwesten, Frankreich und der Schweiz in den Blick. Sie läuft vom 28. April bis zum 30. September 2012. Ministerpräsident Winfried Kretschmann lobte am Freitag, 27. April, bei der Eröffnung im Historischen Kaufhaus in Freiburg, dass es in der Ausstellung „um die Auswirkungen der großen Politik auf die Menschen“ geht. [mehr...]

Erstellt von: Peter Schaller am 27.04.2012 17:15 Kommentar hinzufügen

Museumstheater mit dem Jugendclub „H-Team“ für Kinder und Eltern

Stuttgart (hdgbw) - Der Jugendclub „H-Team“ des Hauses der Geschichte lädt Familien mit Kindern zu einer besonderen Führung durch das Museum ein: Ein rasender Zeitreise-Reporter nimmt am Sonntag, 22. April, kleine und große Besucher mit auf eine außergewöhnliche Tour durch 200 Jahre Landesgeschichte: Die Teilnehmer begegnen Napoleon und der Revolutionärin Emma Herwegh, sie interviewen einen Uhrschilder-Maler im Schwarzwald und lösen das Rätsel um eine geheimnisvolle Hochzeit. Die Führung dauert von 15 bis 16 Uhr und kostet für Erwachsene 4 Euro (plus Eintritt), Kinder zahlen für die Führung 1 Euro.

Erstellt von: Peter Schaller am 20.04.2012 12:00 Kommentar hinzufügen

Neues Bauen in Stuttgart

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg gehört zu den modernen Bauwerken, die das Gesicht der Stuttgarter Kulturmeile prägen. Das 2002 eingeweihte Museum wurde von den Architekten Michael Wilford und Manuel Schupp entworfen.

Nächtliche Ruhe

Nur nachts kommt die Konrad-Adenauer-Straße, eine der wichtigsten Verkehrsadern Stuttgarts, zeitweise zur Ruhe.

Mediterranes Flair

Im Sommer wird am "Tempus", dem Lokal im Haus der Geschichte, abends regelmäßig getanzt.

Promenade als Vorraum

Vitrinen mit landestypischen Exponaten wie dem "Baden-Württemberg-ABC" leiten von der Promenade zum Eingang des Museums.

Von der Kleinstaaterei zum Bundesland

Die große interaktive Landkarte im Foyer des Hauses der Geschichte zeigt, welch ein Flickenteppich Baden-Württemberg früher war.

Kiloweise Silber

Sieben Kilogramm wiegt der Eichenkranz, der Friedrich Römer 1847 im Stuttgarter Bürgermuseum überreicht wurde. Römer war ein hartnäckiger Kämpfer für bürgerliche Rechte.

Die erste deutsche Revolution

Die Revolution von 1848 erschütterte den Südwesten heftig. Besonders auf dem Lande zerriss sie endgültig das Jahrhunderte alte Herrschaftsverhältnis zwischen Adel und Bauern. Die Revolutionäre setzten zur Kommunikation mit den Menschen massenweise Flugblätter ein.

Epoche der Gewalt

Im Weltkriegeraum wird das mörderische Wirken des NS-Regimes anhand von Einzelschicksalen dokumentiert.

Der Kampf um die Nachrüstung

Vor allem in Mutlangen und Heilbronn wurden im Streit um die Nachrüstung US-amerikanische Pershing-Raketen stationiert. Das Haus der Geschichte dokumentiert den Widerstand dagegen.

Lesestoff

Im Museum der Gegenwart können sich die Besucher in zahlreichen Tageszeitungen aktuell informieren.

Aus dem Leben ins Museum

Was wird dauerhaft erinnernswert sein? Im Museum der Gegenwart sammeln sich Objekte, die das Zeug dazu haben könnten - zum Beispiel der WM-Ball vom Spiel um Platz 3 aus dem Jahre 2006.

Lebensgrundlage Wald

Der Schwarzwald ist für die Menschen in der Region zwischen Pforzheim und Waldshut immer noch von großer Bedeutung - als Holzlieferant und als Basis des Tourismus. Aber diese Kulturlandschaft ist bedroht.

Die Südwest-Industrie und ihre Produkte: Entdeckungsreise für die ganze Familie

Als erster Themenpark im Haus der Geschichte wurde jetzt die Wirtschaftsabteilung komplett überarbeitet und mit vielen neuen Exponaten bestückt. 21 Unternehmen aus dem Südwesten vom Autobauer über die Werkzeug- und Maschinenherstellung bis hin zum Spieleproduzenten werden hier beispielhaft für die mittelständisch geprägte Industrie im Land vorgestellt.

Ein- und Auswanderung

Wilhelm Pfänder gehörte zu jenen Württembergern, die ihrem Vaterland aus wirtschaftlichen Gründen den Rücken kehrten. 1848 in die USA ausgewandert, erwarb er sich im amerikanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Nordstaaten Ruhm.

Familienland Baden-Württemberg

Hunderte privater Fotos hat das Haus der Geschichte im Familienraum zusammengetragen. Sie zeigen, wie sich das Familienleben im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.

Die Früchte der Neugier

Was Wissenschaft und Forschung im Südwesten hervorgebracht haben, ist in einem Extra-Raum zusammengefasst.

Zum Abschluss chillen pur

Am Ende des Museumsrundganges erwartet die Besucher in der Baden-Württemberg-Lounge ein besonderes Erlebnis: ein filmisch-akustisches Potpourri aus Landschaftseindrücken und Sequenzen des kulturellen Lebens - und die Möglichkeit, in einem besonderen Sessel zu entspannen.