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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Emotionen-Trilogie Teil 1

Gier

Gier. Was uns bewegt

Ausstellung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg 6. Dezember 2020 bis 19. September 2021

Die Ausstellung "Gier" schloss am 19. September ihre Pforten. Digital hat der erste Teil der Emotionen-Trilogie allerdings weiterhin geöffnet: mit einem virtuellen Rundgang und dem Zugang zum digitalen Angebot der Schau auf dieser Seite.

"Gier. Was uns bewegt" führt in ein Dickicht der Gefühle. Geschichten aus drei Jahrhunderten - von raffgierigen Fürsten über habsüchtige Kolonialisten bis zu leidenschaftlichen Sammlern - waren in der außergewöhnlich inszenierten Ausstellung miteinander verbunden und voneinander getrennt. Ganz konkret und dennoch schwer fassbar wie die Gier selbst. Denn so verwerflich die Gier nach Geld, Wohlstand und Konsum scheint - sie sorgt für die Dynamik einer Marktwirtschaft. Ebenso wie die Gier nach Wissen, Weiterentwicklung und Erfolg.

Der virtuelle Rundgang

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Die Videos aus der Ausstellung

Einer der größten Presseskandale Deutschlands: Der Fälscher Konrad Kujau alias Konrad Fischer lieferte dem „Stern“-Reporter Gerd Heidemann Anfang der 1980er Jahre 62 angebliche Tagebücher von Adolf Hitler. Alles darin war von Kujau erfunden und selbst geschrieben worden. Die Gier auf den großen Coup ließ Heidemann, den Verlag und die Redaktion alle Zweifel verdrängen. Der Schwindel flog am 6. Mai 1983 auf.

Gier digital

Der Regisseur Daniel Harrich machte mit mehreren Filmen auf illegale Waffenexporte deutscher Hersteller aufmerksam.

Das eMotions-Projekt

Gier nach dem Leben, nach Freiheit und einem neuen Lebensgefühl verbinden die beiden KünstlerInnen Nicola und Henrik Pfeffer im neuen eMotions-Video mit dem Tango.

Künstlerinnen und Künstler, Hochschulen und Amateurensembles arbeiten beim Projekt eMotions gemeinsam mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zur Trilogie "Gier. Hass. Liebe". Die Akteurinnen und Akteure bringen ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen ein, die zu den historischen Themen Verbindung aufnehmen. Für "Gier. Was uns bewegt" hatten Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (Koordination und Leitung: Prof. Angelika Luz) Performances und der Komponist Adrian Laugsch eine Installation entwickelt. In der Ausstellung entstand eine Reihe von Videos.

Gefördert durch das Sonderprogramm "Gesellschaftlicher Zusammenhalt - Förderung von künstlerischen und kulturellen Projekten" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Medienberichterstattung zur Ausstellung