Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Optimierung des Informationsangebotes. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

 /  / 

Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Ausstellungen

In Vorbereitung

Hut ab!

Pickelhaube, Pussyhat und andere Kopfgeschichten: 
20. Dezember 2019 bis 2. August 2020 im Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Nachdem Hüte vor Jahrzehnten aus dem Alltag verschwanden, provozieren Kopfbedeckungen heute wieder: Wie bedrohlich für Europa und die Demokratie ist das Kopftuch? Warum bleibt ein Kippa-Träger nicht überall in Deutschland unbehelligt? Die Ausstellung "Hut ab!" beschäftigt sich mit der Symbolik und den Geschichten von Hauben, Helmen, Hüten, Kappen, Mützen und Tüchern. Sie zeigen, wie Menschen gesehen werden wollen und sollen.

Die Pickelhaube zeugt von Macht, die Cloche von Stil, der Zylinder von Stand, der Heckerhut von Haltung, der Pussyhat von Protest. Im Alltag war der Männerhut ein Muss: Er bestimmte bis Ende der 1960er jahrzehntelang das Straßenbild in Deutschland. Die Ausstellung führt durch Zeiten, in denen Kleidung ohne Kopfbedeckung nicht vollständig war. Sie zeigt, über welche Kopfsachen heute diskutiert wird. Und sie erzählt interessante, komische und tragische Kopfgeschichten: etwa über eine Reihe von Mützen, die von den jungen Trägern niemals bei ihrer Studentenverbindung abgeholt wurden - sie fielen im Ersten Weltkrieg.

Gier. Hass. Liebe. Die Emotionen-Trilogie

2020 bis 2022 im Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Welche Gefühle Gesellschaften zusammenhalten und gefährden, darum geht es in der Trilogie zu Gier, Hass und Liebe. Gier war die Motivation, als sich die Fürsten während der Säkularisierung Kirchenbesitz einverleibten, als Kolonialisten auf fernen Kontinenten Gebiete besetzten und ausbeuteten, und zeigt sich heute in den Exzessen der Finanzwirtschaft. Hass bestimmte etwa die lange Feindschaft mit Frankreich, wurde (und wird teilweise noch) bewusst gegen Juden oder Homosexuelle eingesetzt. Liebe wiederum ist die Grundlage für Solidarität und karitative Einrichtungen, kann Mauern und Grenzen überwinden, aber auch mit Staat und Gesellschaft in Konflikt geraten.

Die Ausstellungen im Haus der Geschichte stehen jeweils für sich, bilden aber konzeptionell, gestalterisch und medial eine Einheit. Dabei sollen sich die Besucherinnen und Besucher stets interaktiv mit den Themen auseinandersetzen und fragen: Was treibt mich an?