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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Ausstellungen

In Vorbereitung

Gier. Hass. Liebe. Die Emotionen-Trilogie

2020 bis 2022 im Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Welche Gefühle Gesellschaften zusammenhalten und gefährden, darum geht es in der Trilogie zu Gier, Hass und Liebe. Gier war die Motivation, als sich die Fürsten während der Säkularisierung Kirchenbesitz einverleibten, als Kolonialisten auf fernen Kontinenten Gebiete besetzten und ausbeuteten, und zeigt sich heute in den Exzessen der Finanzwirtschaft. Hass bestimmte etwa die lange Feindschaft mit Frankreich, wurde (und wird teilweise noch) bewusst gegen Juden oder Homosexuelle eingesetzt. Liebe wiederum ist die Grundlage für Solidarität und karitative Einrichtungen, kann Mauern und Grenzen überwinden, aber auch mit Staat und Gesellschaft in Konflikt geraten.

Die Ausstellungen im Haus der Geschichte stehen jeweils für sich, bilden aber konzeptionell, gestalterisch und medial eine Einheit. Dabei sollen sich die Besucherinnen und Besucher stets interaktiv mit den Themen auseinandersetzen und fragen: Was treibt mich an?

Wir suchen Geschichte(n) - Sammlungsaufruf

Mehrere Bereiche der Dauerausstellung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg werden in den nächsten Monaten und Jahren komplett umgestaltet. Für die neue Abteilung 1945 bis 2022 suchen wir nach Objekten zu mehreren Themen:

Tarifauseinandersetzungen in der Metallindustrie 1963 und 1971: Wer hat noch Transparente oder andere Objekte von den großen Demonstrationen? "Wer heute aussperrt / sperrt morgen ein!" - "Erst wenn wir es wollen / werden Mercedes rollen!" - "8 Prozent ist unsere Forderung!", hießen einige der Parolen.

Arbeitsmigration: Die Geschichte der Menschen, die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einwanderten, um zu arbeiten, soll ein stärkeres Gewicht erhalten. Besonders die Arbeitsmigranten und -migrantinnen, die von 1955 bis 1973 aus Italien, Spanien, Griechenland, der Türkei und Jugoslawien nach Baden-Württemberg kamen, trugen zum wirtschaftlichen Wachstum im Südwesten bei.Wir suchen Objekte von "Gastarbeitern" und "Gastarbeiterinnen": Gegenstände, Fotos oder Dokumente, die die Erinnerung an die alte Heimat veranschaulichen, die Ankunft im deutschen Südwesten, Freundschaften am Arbeitsplatz und im Verein, aber auch das Engagement bei Streiks. Wer hat noch Schilder, Flugblätter oder Transparente von Protesten gegen niedrige Löhne, schlechte Wohnbedingungen oder rassistische Übergriffe?

Wer uns helfen kann, wende sich bitte an die Kuratorin Dr. Sabrina Müller: sabrina.mueller(at)hdgbw.de