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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Projekt

"Ohne Unterschied"

"Ohne Unterschied des Geschlechts" - Frauen im Gemeinderat

Seit 1918 dürfen Bürgerinnen und Bürger "ohne Unterschied des Geschlechts" wählen und gewählt werden. Aber auch 100 Jahre später sind Frauen in der Politik in der Minderheit: Frauen stellen 30,7% der Abgeordneten im Bundestag, 24,5% im Landtag von Baden-Württemberg und nur 23,9% in den Gemeinderäten des Landes.

Warum sind Frauen bis heute in der Politik unterrepräsentiert?

Das Haus der Geschichte und die Stabsstelle der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung im Staatsministerium Baden-Württemberg gehen dieser Frage nach. Wir stellen Frauen vor, die sich seit 1919 in der Kommunalpolitik behaupten, und zeichnen ein Gesamtbild aus Chancen, Hinderungsgründen und gesellschaftlichen Veränderungen. Weil es auf die Frage "Warum engagieren sich Frauen und warum nicht?" nicht nur eine, sondern viele Antworten gibt.

Wer sind diese Frauen? Was treibt sie an? Wie nehmen sie ihre Rolle wahr?

Das als partizipative Sammlung angelegte Projekt macht kommunalpolitisches Engagement von Frauen sichtbar. Auf der Website www.ohne-unterschied.de werden bald Biographien von Kommunalpolitikerinnen dokumentiert und in ihren historischen Kontext gesetzt.

Ohne Ihre Beteiligung wissen wir nur die Hälfte!

Nicht nur uns interessiert das Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Politik: Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen und Sie einbeziehen. Die persönliche Perspektive durch Interviews, Bild- und Tonmaterial ist uns wichtig. Unser Sammlungsprojekt will so viele Stimmen wie möglich einfangen und langfristig als Plattform einen vielschichtigen Blick auf die in der Kommunalpolitik des Landes ermöglichen.

Beteiligen Sie sich! Aber wie?

Erforschung Ihrer kommunalen Geschichte:
Wann war in Ihrer Gemeinde die erste Frau im Gemeinderat? Mit welchen Themen beschäftigte sie sich? Was hat sie politisch erreicht, welche Veränderungen im Ort angestoßen? Was war ihre Motivation und was waren die Schwierigkeiten? Was hat sich im Verlauf der Zeit getan? Steigt die Repräsentation? Gab es Initiativen (Frauenliste, Quotierung, Mentoring), die Frauen den Weg in den Gemeinderat erleichtern?

Dokumentation Ihrer kommunalen Gegenwart: 
Wie viele Frauen sitzen aktuell in Ihrem Gemeinderat? Sehen sie sich als Frauen in einer Sonderrolle? Gibt es lokale Unterstützungsnetzwerke? Gibt es Schwierigkeiten im politischen Alltag? Wie ist die Vereinbarkeit von Ehrenamt, Beruf und Familie zu schaffen? Was muss sich strukturell ändern, um Frauen politische Teilhabe zu erleichtern?

Ihr eigener Erfahrungsbericht:
Sie waren oder sind selbst in der Kommunalpolitik engagiert? Was für Erfahrungen haben Sie gemacht? Waren oder sind Sie die einzige Frau? Was hat das für Konsequenzen für Ihre politische Arbeit, für Ihren beruflichen und privaten Alltag? Konnten Sie auf Unterstützungsnetzwerke zurückgreifen?

Ihr Beitrag zu unserer Sammlung:
Ob Literatur- und Archivrecherche oder Interviews mit Zeitzeuginnen und Protagonistinnen - Sie können entscheiden, wie Sie vorgehen wollen. Die Biographien können in Text und Bild, mit Scans von Archivalien oder Zeitungsartikeln präsentiert werden. Besonders authentisch sind Interviews als Video oder als Podcast. Sie haben den Freiraum, die Biographien auf individuelle Art und Weise zu präsentieren. Schöpfen Sie die Möglichkeiten des Digital Storytelling aus!

Wir freuen uns, wenn Sie sich einbringen und unterstützen Sie gerne dabei

Zögern Sie nicht, sich mit Fragen an uns zu wenden.

Ihre Beiträge, Anregungen und Fragen sind uns herzlich willkommen!