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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Vertrauensfragen

Begleitprogramm

Veranstaltungen

Dienstag, 30. April 2019, 19 Uhr
KANN EIN PARLAMENT ÜBERHAUPT NOCH ETWAS ENTSCHEIDEN?
Gesprächsreihe zu "Vertrauensfragen" im Hospitalhof

In einer vierteiligen Reihe beziehen Vorstandsmitglieder großer politischer Stiftungen Stellung zu zentralen Fragen, die in der Ausstellung thematisiert werden. Diesmal kommt Prof. Dr. Bernhard Vogel zu Wort, Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof und der Konrad-Adenauer-Stiftung, Landesbüro Baden-Württemberg.

Stuttgart, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof
Eintritt frei
Anmeldung: info(at)hospitalhof.de

Samstag, 4. Mai 2019, 14 Uhr
VON DER SELBSTBAUSIEDLUNG ZUR AVANTGARDEAUSSTELLUNG
Architekturspaziergang zur Gasarbeitersiedlung und Weißenhofsiedlung

Um der akuten Wohnungsnot nach dem Krieg abzuhelfen, unterstützte die junge deutsche Demokratie den Bau von Genossenschaftssiedlungen. Arbeiter des städtischen Gaswerks errichteten im Stuttgarter Osten eine Eigenheimsiedlung. 1927 entwarfen im Rahmen der Bauausstellung internationale Avantgardearchitekten mit der Weißenhofsiedlung ein mustergültiges Wohnprogramm. In der Kombinationsführung stellt Ausstellungskuratorin Dr. Franziska Dunkel vor Ort die Gasarbeitersiedlung vor, Anja Krämer, Leiterin des Weißenhofmuseums, führt durch das Corbusierhaus und die Siedlung.
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Weißenhofmuseum und dem Verkehrsverbund Stuttgart.

Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle Raitelsberg (U 9)
Kosten: 12 Euro (inkl. Eintritt und VVS-Ticket)
Anmeldung und Reservierung: veranstaltungen(at)hdgbw.de oder 0711 212 3989.
Die VVS-Tickets können im Haus der Geschichte abgeholt oder mit einem Aufschlag von 1 Euro zugeschickt werden.

Sonntag, 5. Mai 2019, 15.30 bis 16.30 Uhr
JETZT DÜRFEN ALLE MITMACHEN!

Familienführung durch die Sonderausstellung »Vertrauensfragen«

1918 entstand die erste deutsche Demokratie. Zum ersten Mal durften alle Deutschen die neue Regierung wählen. Was änderte sich noch für die Frauen und Männer im Südwesten? Welche Träume und Hoffnungen hatten sie? In der Führung erfahren Familien, was Babymützchen, Autorennen und Stofftiere über den Anfang der Demokratie erzählen.

Für Kinder, Eltern und Großeltern. Haus der Geschichte
Kosten: Führung 5 € Erwachsene, 1 € Kinder (inkl. Eintritt)

Donnerstag, 9. Mai 2019, 18 Uhr
FORUM VIELFALT
Gesprächsforum

Nicht nur zuschauen, sondern auch mitreden können und sollen die Besucher und Besucherinnen in den Gesprächsforen zur Sonderausstellung "Vertrauensfragen". Im Gesprächsforum Vielfalt mit der Ausstellungskuratorin Dr. Franziska Dunkel geht es um Meinungsvielfalt, künstlerische Freiheit und Minderheitenschutz in der Weimarer Republik und heute. Wie kann Vielfalt das Vertrauen in die Demokratie fördern? Muss Vielfalt Grenzen haben?
Teil der monatlichen Gesprächsreihe zu den "Vertrauensfragen"-Themen.

Stuttgart, Haus der Geschichte, Sonderausstellung
Kosten: 5 Euro (inkl. Eintritt)

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19.30 Uhr
VERTRAUEN IN DEN RECHTSSTAAT?
Diskussion zum Umgang mit dem NSU-Komplex

Ein unabhängiger Rechtsstaat, unparteiisch und zuverlässig arbeitende Untersuchungsbehörden gehören zu den Säulen der Demokratie - zur Zeit der Weimarer Republik wie auch in der Gegenwart. Zweifel an Aufdeckung und Aufarbeitung von politischen Morden erschüttern gestern wie heute das Vertrauen in die Demokratie. Was lernen Politik und Gesellschaft aus dem NSU Prozess? Ist die angekündigte "lückenlose Aufklärung" überhaupt noch möglich? Welche Konsequenzen sollten Institutionen und Zivilgesellschaft ziehen? Eine Diskussion über historische Lehren und aktuelle Zukunftsperspektiven für den demokratischen Rechtsstaat u.a. mit Mehmet Daimagüler, Nebenklage-Anwalt im NSU-Prozess.
In Kooperation mit dem Deutsch-Türkischen-Forum Stuttgart.

Stuttgart, Haus der Geschichte, Otto-Borst-Saal
Eintritt frei
Anmeldung: veranstaltungen(at)hdgbw.de oder 0711 212 3989

Sonntag, 19. Mai 2019, 11 bis 17 Uhr
VOR-WAHLSONNTAG
Themen- und Aktionstag zur Teilhabe

Wie können Bürgerinnen und Bürger - nicht nur mit dem Wahlzettel - politisch mitwirken? Wie kann Teilhabe verlorenes Vertrauen in den Staat wiedergewinnen? Eine Woche vor den Europa- und Kommunalwahlen bietet das Haus der Geschichte einen Markt der Demokratie, Gespräche, Diskussionen und Führungen durch die Ausstellungen. Die Theaterautorinund Schrifstellerin Maxi Obexer liest aus ihrem Roman "Europas längster Sommer".
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung.

Stuttgart, Haus der Geschichte
Eintritt frei

Mittwoch, 12. Juni 2019, 13 Uhr
MATTHIAS ERZBERGER: ERINNERUNGSORTE IN BUTTENHAUSEN
Nachmittagsexkursion

Der Zentrumspolitiker Matthias Erzberger wurde 1875 in Buttenhausen geboren. Er unterzeichnete als Mitglied der deutschen Delegation 1918 den Waffenstillstandsvertrag von Compiègne und wurde 1921 von Mitgliedern einer rechtsnationalen Organisation ermordet. Die Ausstellung in seinem Geburtshaus zeichnet sein Wirken in der Weimarer Republik nach. Gezeigt wird auch, wie ihn sein Aufwachsen im "Judendorf" Buttenhausen geprägt hat.
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Schwäbischen Heimatbund.

Leitung: Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt.
Abfahrt: 13 Uhr, Stuttgart, Karlsplatz
Kosten: 58 Euro
Anmeldung und Information: reisen(at)schwaebischer-heimatbund.de oder 0711 23 942 11

Weitere Führungen und Exkursionen geben u.a. Einblicke in das kulturelle Leben der 1920er-Jahre in Stuttgart, zeigen von Paul Bonatz entworfene Verkehrs- und Wohnbauten und stellen auch Kirchenbauten aus dieser Zeit vor. www.schwaebischer-heimatbund.de/zwanzigerjahre

Freitag, 21. Juni 2019, 18 Uhr
WIND UND HUNGER
Szenische Aktion mit Werken von Gerhard Stäbler

Die Welt als apokalyptisches Endstadium des Kapitalismus mit unumkehrbarem gesellschaftlichen Verfall bildet die bedrohliche Kulisse für die Darstellerinnen und Darsteller, die sich auf der Flucht befinden. Das Zentrum des Abends bilden Teile aus Gerhard Stäblers Musiktheater "Letzte Dinge" von 2007, das er nach Motiven des Romans "In the Country of Last Things" von Paul Auster entwickelt hat.
Eine Kooperation mit dem Studio für Stimmkunst und Neues Musiktheater der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (Leitung: Prof. Angelika Luz) sowie dem Studio Neue Musik (Leitung: Christof M. Löser) im Rahmen des Opernschultreffens.

Stuttgart, Haus der Geschichte, Sonderausstellung
Kosten: 5 Euro / erm. 3 Euro (inkl. Eintritt) / Studierende und Lehrkräfte der HMDK: frei

Donnerstag, 27. Juni 2019, 18 Uhr
FORUM GLAUBWÜRDIGKEIT
Gesprächsforum

Welchen Politikerinnen und Politikern glauben wir? Welche Nachrichten stimmen? Können wir der Demokratie vertrauen? Historische Antworten stellt Ausstellungskurator Dr. Christopher Dowe in der Großen Landesausstellung vor. Die Mitmachstationen ermöglichen es den Teilnehmenden, über heutige Antworten zu diskutieren.
Teil der monatlichen Gesprächsreihe zu den "Vertrauensfragen"-Themen.

Stuttgart, Haus der Geschichte, Sonderausstellung
Kosten: 5 Euro (inkl. Eintritt)

Donnerstag, 27. Juni 2019, 19.30 Uhr
KRIEGSKRÜPPEL?
Figurentheater

Eine figurentheatrale Betrachtung einer traumatisierten Nation, die erste Gehversuche in Richtung Demokratie unternahm: Figurentheater-Studierende geben mit Kurzszenen in der Ausstellung Einblicke in verschiedene Lebenssituationen der Weimarer Republik. Sie fangen mit Fundstücken und Figuren das Lebensgefühl der Zeit ein und lassen sich inspirieren von der damaligen Aufbruchsstimmung, die in der Kunst - erstmals frei von Zensur - eine unvergleichliche Experimentierfreude hervorrief. Nicht zuletzt, um die Frage zu stellen, ob und welchen Einfluss diese Zeit auf unser heutiges Leben immer noch hat.
Eine Kooperation mit dem Studiengang Figurentheatern der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
Künstlerische Betreuung: Prof. Stephanie Rinke.

Stuttgart, Haus der Geschichte, Sonderausstellung
Kosten: 5 Euro / erm. 3 Euro (inkl. Eintritt) / Studierende und Lehrkräfte der HMDK: frei
Kombiticket Gesprächsforum und Figurentheater: 7 Euro

Samstag, 29. Juni 2019, 14 Uhr
VON DER SELBSTBAUSIEDLUNG ZUR AVANTGARDEAUSSTELLUNG
Architekturspaziergang zur Gasarbeitersiedlung und Weißenhofsiedlung

Um der akuten Wohnungsnot nach dem Krieg abzuhelfen, unterstützte die junge deutsche Demokratie den Bau von Genossenschaftssiedlungen. Arbeiter des städtischen Gaswerks errichteten im Stuttgarter Osten eine Eigenheimsiedlung. 1927 entwarfen im Rahmen der Bauausstellung internationale Avantgardearchitekten mit der Weißenhofsiedlung ein mustergültiges Wohnprogramm. In der Kombinationsführung stellt Ausstellungskuratorin Dr. Franziska Dunkel vor Ort die Gasarbeitersiedlung vor, Anja Krämer, Leiterin des Weißenhofmuseums, führt durch das Corbusierhaus und die Siedlung.
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Weißenhofmuseum und dem Verkehrsverbund Stuttgart.

Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle Raitelsberg (U 9)
Kosten: 12 Euro (inkl. Eintritt und VVS-Ticket)
Anmeldung und Reservierung: veranstaltungen(at)hdgbw.de oder 0711 212 3989.
Die VVS-Tickets können im Haus der Geschichte abgeholt oder mit einem Aufschlag von 1 Euro zugeschickt werden.

Donnerstag, 1. August 2019, 18 Uhr
FORUM ZUGEHÖRIGKEIT
Gesprächsforum

Wer soll zu uns gehören? Wer nicht? Was steht für uns? Historische Antworten stellt Ausstellungskurator Dr. Christopher Dowe in der Großen Landesausstellung vor. Die Mitmachstationen ermöglichen es den Teilnehmenden, über heutige Antworten zu diskutieren.
Letzter Teil der monatlichen Gesprächsreihe zu den "Vertrauensfragen"-Themen.

Stuttgart, Haus der Geschichte, Sonderausstellung
Kosten: 5 Euro (inkl. Eintritt)

Donnerstag, 18. Juli, 19.30 Uhr und Samstag, 20. Juli 2019, 16.30 Uhr
WIND UND HUNGER
Szenische Aktion mit Werken von Gerhard Stäbler

Die Welt als apokalyptisches Endstadium des Kapitalismus mit unumkehrbarem gesellschaftlichen Verfall bildet die bedrohliche Kulisse für die Darstellerinnen und Darsteller, die sich auf der Flucht befinden. Das Zentrum des Nachmittags bilden Teile aus Gerhard Stäblers Musiktheater "Letzte Dinge" von 2007, das er nach Motiven des Romans "In the Country of Last Things" von Paul Auster entwickelt hat.
Eine Kooperation mit dem Studio für Stimmkunst und Neues Musiktheater der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (Leitung: Prof. Angelika Luz) sowie dem Studio Neue Musik (Leitung: Christof M. Löser) im Rahmen des Festivals "Sommer in Stuttgart" zum 70. Geburtstag Gerhard Stäblers.

Stuttgart, Haus der Geschichte, Sonderausstellung
Kosten: 5 Euro / erm. 3 Euro (inkl. Eintritt) / Studierende und Lehrkräfte der HMDK: frei