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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Sonderausstellung im Haus der Geschichte

Auf nackter Haut

Aktuell


Auf nackter Haut - Leib. Wäsche. Träume. 22. Mai 2015 bis 31. Januar 2016 im Haus der Geschichte

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg wagt den Blick drunter: Was verrät Unterwäsche über ihre jeweilige Zeit? Der frühe Büstenhalter, der klassische Feinripp, die rote Spitzenwäsche? Die Sonderausstellung zeigt, was seit 1875 auf nackter Haut getragen wurde und wie die intime Hülle Film und Werbung eroberte. Wie auf einem großen Laufsteg, wie in einem riesigen Schaufenster wird eine Geschichte des Körpererlebens präsentiert - von der Gesundheitswäsche, die im ausgehenden 19. Jahrhundert neue Bewegungsfreiheit verhieß, bis zur Inszenierung des Körpers durch formende Trikotagen oder erotische Dessous. Ein Exkurs in die Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des deutschen Südwestens und dessen einst boomende Maschenindustrie.

Vom 21. Juli bis zum 13. September sind zudem 29 Unterwäsche-Kreationen von Studierenden der Hochschule Pforzheim nochmals ausgestellt. Sie waren bereits ab Mitte Juni zu sehen und wurden in der Live-Show "Experimentelles auf nackter Haut" am 16. Juli im Foyer des Hauses der Geschichte von Models getragen. Wegen des großen Interesses an den Stücken ist die Ausstellung in der Ausstellung verlängert worden.

Dauerausstellung

Landesgeschichte(n)

Das Haus der Geschichte macht die Entwicklung des deutschen Südwestens von 1790 bis heute zum Erlebnis

Lebendige Geschichte, aufwendig inszeniert: Das Museum an der Stuttgarter Kulturmeile bildet von Napoleon bis zum Stuttgart-21-Bauzaun mehr als 200 Jahre Landesgeschichte ab. Ein Themenpark gibt einen Überblick über die vielen Facetten Baden-Württembergs damals und heute - von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis zur Religion. 1500 Originalobjekte und 1000 Fotos, zahlreiche Geschichten, Filme und Infostationen begeistern, machen Spaß oder regen zum Nachdenken an. Die Ausstellungsstücke zeugen von den Menschen in ihrer Zeit und ihren Schicksalen: von Liebe und Hass, von Macht und Ohnmacht, von Sieg und Niederlage.

Das Museum "Hohenasperg - Ein deutsches Gefängnis" zeigt Häftlingsschicksale aus drei Jahrhunderten

Viele tausend Menschen waren bereits auf dem Hohenasperg unter Verschluss. Weit über Württemberg hinaus galt die Festung lange als das politische Gefängnis schlechthin. Das eindrucksvoll gestaltete Museum dort zeigt am Beispiel von 23 Häftlingsbiografien, wie sich der Freiheitsentzug als Strafe über drei Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Zu den Insassen gehörten das Justizopfer Joseph Süß Oppenheimer und der unbequeme Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart, Revolutionäre des 19. Jahrhunderts, Kriegsgefangene und NS-Täter.

Stuttgart

Stauffenberg

Die Erinnerungsstätte im Stuttgarter Alten Schloss ist Berthold und Claus Graf Stauffenberg gewidmet

Die Stauffenberg-Erinnerungsstätte erzählt die Lebenswege der Brüder von ihrer Kindheit und Jugend in Stuttgart bis zu ihrem gewaltsamen Tod im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Originale Ausstellungsstücke - darunter der Schreibtisch und das Cello von Claus - spannen einen Bogen von der Kindheit der Stauffenbergs bis zum Hitler-Attentat am 20. Juli 1944. Medien wie Filmausschnitte und eine Klanginstallation nähern sich dem Thema und der Zeit von mehreren Seiten oder zeigen, wie die Symbolfigur Claus Schenk Graf von Stauffenberg in den folgenden Jahrzehnten bewertet wurde.

Geschichtsvermittlung

Der Dieb der Geschichte

Das multimediale Museumsspiel - entwickelt mit Kindern für Kinder

„Der Dieb der Geschichte“ ist einmalig in der deutschen Museumslandschaft: Mit Agentengürtel und Missionsblock ausgestattet, können Spürnasen zwischen acht und zwölf Jahren das Rätsel um entführte Geschichtssammler lösen. Über Computerstationen leiten die Comicfiguren Faris, Frida, Freddy und Uwe die jungen Geheimagenten auf ihrer Mission durchs Haus der Geschichte und führen sie zu Ausstellungsstücken, hinter denen sich interessante Geschichten verbergen. Dabei erfahren die Kinder spielerisch, wie in einem Museum gearbeitet wird. Die kleinen Agenten zeichnen, vermessen und betrachten die Dinge ganz genau.