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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Neue Sonderausstellung

Vertrauensfragen

Aktuell


Vertrauensfragen. Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-1924 - 30.9.2018 bis 11.8.2019

Sind wir gemeinsam stark? Machen "die da oben", was sie wollen? Was ist unser Geld morgen noch wert? Das Haus der Geschichte stellt Vertrauensfragen. Die Große Landesausstellung zur jungen Weimarer Republik im Südwesten verbindet historische Objekte mit hochaktuellen Diskussionen. Die Ausstellungsstücke und ihre Geschichten machen deutlich, welche großen Umwälzungen die Menschen vor hundert Jahren bewältigten. Mitmachstationen motivieren, Stellung zu beziehen zu Themen wie Teilhabe, Vielfalt oder Glaubwürdigkeit in der Gegenwart. Und Interviews regen zum Nachdenken darüber an, was uns die Vertrauensfragen in Politik und Gesellschaft heute noch angehen.

Vortrag von Prof. Jörn Leonhard: Waffenstillstand und Friedensschluss 1918/19

Der Freiburger Historiker Jörn Leonhard spricht am Donnerstag, 28. Februar 2019, um 19 Uhr im Haus der Geschichte. Sein Vortrag beleuchtet die dramatische Phase des "Traumlands" zwischen November 1918 und der Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrags im Juni 1919. Er fragt nach dem Erbe aus Aufbruch und Untergang, Revolution und Friedenssuche.

 

 

Dauerausstellung

Landesgeschichte(n)

Das Haus der Geschichte macht die Entwicklung des deutschen Südwestens von 1790 bis heute zum Erlebnis

Lebendige Geschichte, aufwendig inszeniert: Das Museum an der Stuttgarter Kulturmeile bildet von Napoleon bis zum Stuttgart-21-Bauzaun mehr als 200 Jahre Landesgeschichte ab. Ein Themenpark gibt einen Überblick über die vielen Facetten Baden-Württembergs damals und heute - von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis zur Religion. 1500 Originalobjekte und 1000 Fotos, zahlreiche Geschichten, Filme und Infostationen begeistern, machen Spaß oder regen zum Nachdenken an. Die Ausstellungsstücke zeugen von den Menschen in ihrer Zeit und ihren Schicksalen: von Liebe und Hass, von Macht und Ohnmacht, von Sieg und Niederlage.

Stuttgart

Hotel Silber

Neu: Eine Ausstellung zu Polizei und Verfolgung

Das "Hotel Silber" in Stuttgart wurde mehr als ein halbes Jahrhundert lang von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo. In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Ausstellung und Veranstaltungen beschäftigen sich mit Tätern und ihren Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in mehreren politischen Systemen, mit Kontinuitäten und Brüchen. Der Eintritt ist frei.

Stuttgart

Stauffenberg

Die Erinnerungsstätte im Stuttgarter Alten Schloss ist Berthold und Claus Graf Stauffenberg gewidmet

Die Stauffenberg-Erinnerungsstätte erzählt die Lebenswege der Brüder von ihrer Kindheit und Jugend in Stuttgart bis zu ihrem gewaltsamen Tod im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Originale Ausstellungsstücke - darunter der Schreibtisch und das Cello von Claus - spannen einen Bogen von der Kindheit der Stauffenbergs bis zum Hitler-Attentat am 20. Juli 1944. Medien wie Filmausschnitte und eine Klanginstallation nähern sich dem Thema und der Zeit von mehreren Seiten oder zeigen, wie die Symbolfigur Claus Schenk Graf von Stauffenberg in den folgenden Jahrzehnten bewertet wurde.

Stuttgart

NS-Justiz

Dauerausstellung im Landgericht Stuttgart

Die Justiz als Terrorinstrument: Eine Dauerausstellung des Hauses der Geschichte im Stuttgarter Landgericht erinnert an das in der NS-Zeit begangene Unrecht. Die Dokumentation im Gebäude an der Urbanstraße 20 beleuchtet die NS-Strafjustiz, zeigt Biografien von Richtern und Staatsanwälten, die an Todesurteilen mitgewirkt haben, und widmet sich jüdischen Juristen und Juristinnen. Stelen auf dem Vorplatz sind den 423 Menschen gewidmet, die von 1933 bis 1944 im nördlichen Lichthof des alten Justizgebäudes hingerichtet wurden.

Geschichtsvermittlung

Der Dieb der Geschichte

Das multimediale Museumsspiel - entwickelt mit Kindern für Kinder

„Der Dieb der Geschichte“ ist einmalig in der deutschen Museumslandschaft: Mit Agentengürtel und Missionsblock ausgestattet, können Spürnasen zwischen acht und zwölf Jahren das Rätsel um entführte Geschichtssammler lösen. Über Computerstationen leiten die Comicfiguren Faris, Frida, Freddy und Uwe die jungen Geheimagenten auf ihrer Mission durchs Haus der Geschichte und führen sie zu Ausstellungsstücken, hinter denen sich interessante Geschichten verbergen. Dabei erfahren die Kinder spielerisch, wie in einem Museum gearbeitet wird. Die kleinen Agenten zeichnen, vermessen und betrachten die Dinge ganz genau.