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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Landesgeschichte(n)

Haus der Geschichte

Aktuell


Freier Eintritt im August in alle Ausstellungen

Im August ist der Eintritt ins Haus der Geschichte Baden-Württemberg frei! Die Ausstellungen können den ganzen Monat über kostenlos besichtigt werden: die Dauerausstellung und die Ausstellung "Attentat. Stauffenberg", die nur noch bis zum 16. Oktober zu sehen ist.
An jedem Donnerstag im August wird außerdem ab 20 Uhr vor dem Haus der Geschichte Tango getanzt - eine Aktion im Vorgriff auf die Große Landesausstellung "Liebe. Was uns bewegt", die am 14. Oktober eröffnet wird.

HdGBW aktuell: Corona-Schutz

Herzlich willkommen im Haus der Geschichte!

Für den Ausstellungsbesuch ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes nicht mehr notwendig. Eine Ausnahme sind Führungen, weil dabei die Mindestabstände nicht gewahrt werden können: Bitte tragen Sie bei öffentlichen oder gebuchten Führungen zum Schutz der Guides und der Teilnehmenden eine medizinische oder FFP2-Maske.

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Haus der Geschichte macht die Entwicklung des deutschen Südwestens von 1790 bis heute zum Erlebnis

Lebendige Geschichte, aufwendig inszeniert: Das Museum an der Stuttgarter Kulturmeile bildet von Napoleon bis zum Stuttgart-21-Bauzaun mehr als 200 Jahre Landesgeschichte ab. Ein Themenpark gibt einen Überblick über die vielen Facetten Baden-Württembergs damals und heute - von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis zur Religion. 1500 Originalobjekte und 1000 Fotos, zahlreiche Geschichten, Filme und Infostationen begeistern, machen Spaß oder regen zum Nachdenken an. Die Ausstellungsstücke zeugen von den Menschen in ihrer Zeit und ihren Schicksalen: von Liebe und Hass, von Macht und Ohnmacht, von Sieg und Niederlage.

InGe - Die interaktive Plattform für eure Geschichte

InGe ist am Start. Der neue Digitalguide im Haus der Geschichte Baden-Württemberg kann auf dem eigenen Smartphone oder auf einem Leihgerät abgerufen werden. Die mobile Web-App bietet mehr als spannende Fakten und Inhalte zum Museum: Dazu gehören vor allem die vielen Beteiligungsmöglichkeiten wie Diskussionen, Abstimmungen und Spiele. Gesammelte Objektgeschichten können digital mit nach Hause genommen werden.

Haus der Geschichte

Neue Ausstellungen

Spitzenforschung und Visionen

Mehrere Bereiche sind im Haus der Geschichte neu zu sehen: Die komplett umgebaute Wissenschaftsabteilung im Themenpark ist wie eine geheimnisvolle Galaxie gestaltet und gibt Einblicke in 200 Jahre Spitzenforschung im Land - von Jahrtausende alten Schrifttafeln bis zur Brennstoffzelle. Im Eingangsbereich zeigen die ABC-Vitrinen Visionen und Entwicklungen aus Baden-Württemberg: "26 Ideen für eine bessere Welt".

Stuttgart

Hotel Silber

Eine Ausstellung zu Polizei und Verfolgung

Das "Hotel Silber" in Stuttgart wurde mehr als ein halbes Jahrhundert lang von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo. In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Ausstellung und Veranstaltungen beschäftigen sich mit Täter*innen und ihren Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in mehreren politischen Systemen, mit Kontinuitäten und Brüchen. Der Eintritt ist frei.

Katalog erschienen

Der neue Katalog zum "Hotel Silber" bietet umfangreiches Material über den Erinnerungsort. Er stellt auf 256 Seiten den historischen Ort vor und bildet einen großen Teil der mehr als 300 in der Ausstellung gezeigten Exponate, Fotos und Dokumente ab.

Interaktives Hörspiel

15:14

15 ehemalige Verfolgte und 14 ehemalige Verfolger bei der Stuttgarter Kripo nach 1945

Sie trafen als Verfolgte und Verfolger in der Gestapo-Zentrale "Hotel Silber" aufeinander: verhaftete Widerstandskämpfer und Gestapo-Beamte. Nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur kehrten Männer beider Seiten in das Gebäude zurück - und arbeiteten als Kollegen Tür an Tür bei der Kriminalpolizei. Mit dem interaktiven Hörspiel "15:14" macht das Haus der Geschichte Baden-Württemberg ihre unterschiedlichen Lebensläufe, ihre Konflikte, ihr Selbstverständnis, ihre Perspektiven erlebbar.
Im interaktiven Radio "Nachklänge" können Nutzer*innen Sprach- und Musikstücke kombinieren, Hörspielszenen mit Musik unterlegen und den eigenen Mix mit anderen teilen. "15:14" ist für den Grimme Online Award 2022 nominiert.

Haus der Geschichte

Stauffenberg

Ausstellung zum Hitler-Attentäter

Seit dem 75. Jahrestag des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 zeigt das Haus der Geschichte die Ausstellung "Attentat. Stauffenberg". Sie ist im Galerieraum des Museums in Stuttgart zu sehen. Die Sonderschau vollzieht nach, wie Claus Schenk Graf von Stauffenberg aufwuchs, wie er vom regimetreuen Offizier zum Hitlerattentäter wurde und wie kontrovers die Tat bis heute betrachtet wird. Der Eintritt ist frei.

Das Museum "Hohenasperg - Ein deutsches Gefängnis" zeigt Häftlingsschicksale aus drei Jahrhunderten

Viele tausend Menschen waren bereits auf dem Hohenasperg unter Verschluss. Weit über Württemberg hinaus galt die Festung lange als das politische Gefängnis schlechthin. Das eindrucksvoll gestaltete Museum dort zeigt am Beispiel von 23 Häftlingsbiografien, wie sich der Freiheitsentzug als Strafe über drei Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Zu den Insassen gehörten das Justizopfer Joseph Süß Oppenheimer und der unbequeme Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart, Revolutionäre des 19. Jahrhunderts, Kriegsgefangene, NS-Täter und Querköpfe wie der der "Remstalrebell" Helmut Palmer.

Dauerausstellung

Der Neckar

Ausstellungsbereich und Digitalprojekt: Stadt - Land - Fluss

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg holt den Fluss ins Museum. Dem Neckar gehört mit der neuen Präsentation "Stadt - Land - Fluss" nun ein eigener Ausstellungsbereich im Themenpark des Hauses: Die eindrucksvolle Installation lädt ein zu einer virtuellen Neckartour von der Mündung in Mannheim bis zur Quelle in Schwenningen.
Das Digitalprojekt Menschen-am-Neckar.de erweitert die Ausstellung. Auf der Website können alle ihre Geschichten teilen, die sie mit dem Neckar verbinden. Zentrales Element ist eine Karte, auf der alle Neckargeschichten verortet werden. 

Geschichtsvermittlung

Der Dieb der Geschichte

Das multimediale Museumsspiel - entwickelt mit Kindern für Kinder

"Der Dieb der Geschichte" ist einmalig in der deutschen Museumslandschaft: Mit Spezialgürtel und Missionsblock ausgestattet, können Spürnasen zwischen acht und zwölf Jahren das Rätsel um entführte Geschichtssammelnde lösen. Über Computerstationen leiten die Comicfiguren Faris, Frida, Freddy und Uwe die jungen Geheimagentinnen und -agenten auf ihrer Mission durchs Haus der Geschichte und führen sie zu Ausstellungsstücken, hinter denen sich interessante Geschichten verbergen. Dabei erfahren die Kinder spielerisch, wie in einem Museum gearbeitet wird. Um die Lösung zu finden, zeichnen, vermessen und betrachten sie die Dinge ganz genau.

Fotonachweise: Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch (5), i_dbuero, attraktive grautöne, kastanie eins