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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Hut ab!

Aktuell


HdGBW aktuell

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg macht nach der Corona-Pause wieder Führungsangebote: An Sonntagen finden um 14.30 Uhr Rundgänge durch die Sonderausstellung "Hut ab!" statt (Ausnahmen am 5. Juli und 2. August: 11 Uhr). Da die Führungen auf maximal neun Teilnehmer*innen beschränkt sind, ist eine telefonische Anmeldung unter 0711.212.3989 notwendig.
Für Kleingruppen von bis zu neun Personen können außerdem in der Dauerausstellung und allen Ausstellungen im Haus der Geschichte sowie im "Hotel Silber" und im Museum Hohenasperg Museumsgespräche gebucht werden. 

Da wir wegen der Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie vorerst keine öffentlichen Veranstaltungen durchführen, bieten wir einen Teil davon auf unseren digitalen Kanälen an.

Hut ab! Pickelhaube, Pussyhat und andere Kopfgeschichten

Sonderausstellung bis zum 2. August 2020 im Haus der Geschichte

Kann man sich in Deutschland mit der jüdischen Kippa auf die Straße trauen? Ist das islamische Kopftuch Ausdruck von Diskriminierung oder von religiösem Selbstbewusstsein? Und trugen die Frauen auf dem Land im Südwesten vor nicht allzu langer Zeit noch traditionell ein Kopftuch? Die Ausstellung führt durch Zeiten, in denen die Kopfbedeckung ganz selbstverständlich zum Menschen gehörte, und sie zeigt, über welche Kopfsachen heute diskutiert wird. "Hut ab!" präsentiert besondere und alltägliche Mützen, Helme und Tücher sowie die Geschichten ihrer Trägerinnen und Träger.

Kunst am Kopf online: Lieder und Vokalkompositionen von der Romantik bis zur Gegenwart

Ein musikalisches Kaleidoskop durch die Jahrhunderte des Kunstlieds und des Chansons, per Video in Szene gesetzt in der Ausstellung "Hut ab!": der Kriegshelm, der Turban, die Katze auf dem Kopf des gealterten Liebhabers, der Kopfputz der Haubenlerche oder die aus dem Kopf wachsenden Schlangen der Medusa... Vielfältig, poetisch und bizarr sind die Werke von Robert Schumann und Hugo Wolf, Arnold Schönberg und Hanns Eisler, Paul Dessau und Huihui Cheng u.a. für Gesang, Klavier und Elektronik, die auf den Social-Media-Kanälen des Hauses der Geschichte erklingen. 
Es musizieren und spielen Studierende der Liedklasse und des Studios für Stimmkunst und Neues Musiktheater an der HDMK Stuttgart. Leitung: Prof. Angelika Luz und Prof. Cornelis Witthoefft.
Die Musikveranstaltung ist am 2. Juli 2020 ab 17 Uhr auf dem Facebook- und dem Instagram-Kanal des Hauses der Geschichte abrufbar.

Dauerausstellung

Landesgeschichte(n)

Das Haus der Geschichte macht die Entwicklung des deutschen Südwestens von 1790 bis heute zum Erlebnis

Lebendige Geschichte, aufwendig inszeniert: Das Museum an der Stuttgarter Kulturmeile bildet von Napoleon bis zum Stuttgart-21-Bauzaun mehr als 200 Jahre Landesgeschichte ab. Ein Themenpark gibt einen Überblick über die vielen Facetten Baden-Württembergs damals und heute - von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis zur Religion. 1500 Originalobjekte und 1000 Fotos, zahlreiche Geschichten, Filme und Infostationen begeistern, machen Spaß oder regen zum Nachdenken an. Die Ausstellungsstücke zeugen von den Menschen in ihrer Zeit und ihren Schicksalen: von Liebe und Hass, von Macht und Ohnmacht, von Sieg und Niederlage.

Präsentation zu Max Weber

Zum 100. Todestag von Max Weber zeigt das Haus der Geschichte bis zum 27. September 2020 im Foyer eine kleine Präsentation zu dem bedeutenden Soziologen. Dort ist unter anderem der Schreibtisch zu sehen, an dem Max Weber seine berühmten wissenschaftlichen Arbeiten geschrieben hat. Der Eintritt ist frei.

Stuttgart

Hotel Silber

Eine Ausstellung zu Polizei und Verfolgung

Das "Hotel Silber" in Stuttgart wurde mehr als ein halbes Jahrhundert lang von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo. In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Ausstellung und Veranstaltungen beschäftigen sich mit Tätern und ihren Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in mehreren politischen Systemen, mit Kontinuitäten und Brüchen. Der Eintritt ist frei.

Haus der Geschichte

Stauffenberg

Ausstellung zum Hitler-Attentäter

Zum 75. Jahrestag des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 zeigt das Haus der Geschichte die Ausstellung "Attentat. Stauffenberg". Sie ist ab 2. Juli 2019 im Galerieraum des Museums in Stuttgart zu sehen. Die Sonderschau vollzieht nach, wie Claus Schenk Graf von Stauffenberg aufwuchs, wie er vom regimetreuen Offizier zum Hitlerattentäter wurde und wie kontrovers die Tat bis heute betrachtet wird. Der Eintritt ist frei.

Das Museum "Hohenasperg - Ein deutsches Gefängnis" zeigt Häftlingsschicksale aus drei Jahrhunderten

Viele tausend Menschen waren bereits auf dem Hohenasperg unter Verschluss. Weit über Württemberg hinaus galt die Festung lange als das politische Gefängnis schlechthin. Das eindrucksvoll gestaltete Museum dort zeigt am Beispiel von 23 Häftlingsbiografien, wie sich der Freiheitsentzug als Strafe über drei Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Zu den Insassen gehörten das Justizopfer Joseph Süß Oppenheimer und der unbequeme Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart, Revolutionäre des 19. Jahrhunderts, Kriegsgefangene, NS-Täter und Querdenker wie der der "Remstalrebell" Helmut Palmer.

Jubiläumssaison mit ermäßigtem Eintritt

Das Museum Hohenasperg ist mit coronabedingter Verspätung am 28. Mai 2020 in die Saison gestartet. Das geplante Jubiläumsprogramm zum zehnjährigen Bestehen wird allerdings auf das kommende Jahr verschoben. Da durch die aktuellen Hygienestandards nicht alle Bereiche der Ausstellung uneingeschränkt benutzt werden können, zahlen die Besucherinnen und Besucher nur den halben Eintrittspreis.

Geschichtsvermittlung

Der Dieb der Geschichte

Das multimediale Museumsspiel - entwickelt mit Kindern für Kinder

„Der Dieb der Geschichte“ ist einmalig in der deutschen Museumslandschaft: Mit Agentengürtel und Missionsblock ausgestattet, können Spürnasen zwischen acht und zwölf Jahren das Rätsel um entführte Geschichtssammler lösen. Über Computerstationen leiten die Comicfiguren Faris, Frida, Freddy und Uwe die jungen Geheimagenten auf ihrer Mission durchs Haus der Geschichte und führen sie zu Ausstellungsstücken, hinter denen sich interessante Geschichten verbergen. Dabei erfahren die Kinder spielerisch, wie in einem Museum gearbeitet wird. Die kleinen Agenten zeichnen, vermessen und betrachten die Dinge ganz genau.

Der Dieb ist zurück!

Wir haben das interaktive Museumsspiel etwas überarbeitet. Es wurde den coronabedingten Hygiene-Standards angepasst - und birgt ein paar neue, knifflige Fragen.