Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Optimierung des Informationsangebotes. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

 /  / 

Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Das Museum

Aktuelles

HdGBW aktuell

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg macht nach der Corona-Pause wieder Führungsangebote: An Sonntagen finden um 14.30 Uhr Rundgänge durch die Sonderausstellung "Hut ab!" statt (Ausnahmen am 5. Juli und 2. August: 11 Uhr). Da die Führungen auf maximal neun Teilnehmer*innen beschränkt sind, ist eine telefonische Anmeldung unter 0711.212.3989 notwendig.
Für Kleingruppen von bis zu neun Personen können außerdem in der Dauerausstellung und allen Ausstellungen im Haus der Geschichte sowie im "Hotel Silber" und im Museum Hohenasperg Museumsgespräche gebucht werden. 

Da wir wegen der Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie vorerst keine öffentlichen Veranstaltungen durchführen, bieten wir einen Teil davon auf unseren digitalen Kanälen an.

Neues aus dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Max-Weber-Präsentation im Foyer

Zum 100. Todestag von Max Weber zeigt das Haus der Geschichte Baden-Württemberg vom 14. Juni bis zum 27. September 2020 im Foyer eine kleine Präsentation mit dem Titel "Max Weber (1864-1920)". Mit seinen Arbeiten zur Religionssoziologie und der Studie "Wirtschaft und Gesellschaft" zählt der Heidelberger Wissenschaftler Max Weber zu den wichtigsten Soziologen in Deutschland. Einem größeren Publikum bekannt wurde er im letzten Kriegsjahr des Ersten Weltkrieges und während der Revolution 1918/19 mit einer Reihe von Vorträgen zur zukünftigen Staatsform Deutschlands. Mit 56 Jahren starb er 1920 an den Folgen der sogenannten Spanischen Grippe. Im Foyer des Museums in Stuttgart ist unter anderem der Schreibtisch zu sehen, an dem Max Weber seine berühmten wissenschaftlichen Arbeiten geschrieben hat. Der Eintritt ist frei.

Museum Hohenasperg wieder geöffnet

Mit coronabedingter Verspätung ist das Museum "Hohenasperg - Ein deutsches Gefängnis" am 28. Mai 2020 in die Saison gestartet. Das geplante Jubiläumsprogramm zum zehnjährigen Bestehen wird allerdings auf das kommende Jahr verschoben. Da durch die aktuellen Hygienestandards nicht alle Bereiche der Ausstellung uneingeschränkt benutzt werden können, zahlen die Besucherinnen und Besucher nur den halben Eintrittspreis.
Das Museum wurde am 16. Juli 2010 eröffnet. Seither haben fast 60.000 Menschen die vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg eingerichtete Dauerausstellung gesehen.
Durch die besonderen Hygienestandards zur Corona-Vorsorge dürfen sich maximal 10 Besucher gleichzeitig im Museum aufhalten. Diese müssen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Öffentliche Führungen finden bis auf Weiteres nicht statt. Dafür bietet das Haus der Geschichte auf dem Hohenasperg einstündige Museumsgespräche für Kleingruppen von bis zu vier Personen an. Kosten: 50 Euro inklusive Eintritt pro Gruppe. Für Gruppen bis zu neun Personen können außerhalb der Öffnungszeiten Führungen gebucht werden. Über die Konditionen informiert der Besucherdienst.

Bekenntnis zum Grundgesetz in Zeiten der Pandemie

Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik fällt der Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes, der 23. Mai, in eine Zeit, in der zentrale Grundrechte zur Eindämmung einer Pandemie eingeschränkt worden sind. Das Landesnetzwerk Politische Bildung Baden-Württemberg nimmt diese außergewöhnliche Situation vor dem 71. Geburtstag des Grundgesetzes zum Anlass für eine Erklärung. Diese bekennt sich zu den Grundrechten und wirbt zugleich für eine verantwortungsbewusste Abwägung von Freiheitsrechten einerseits sowie Gesundheits- und Lebensschutz andererseits.
Das Bündnis, dem 18 politische, gesellschaftliche und kirchliche Einrichtungen der politischen Bildung in Baden-Württemberg angehören, darunter das Haus der Geschichte Baden-Württemberg, bezieht mit der Erklärung auch Stellung zum aktuellen Protest gegen die derzeitigen Einschränkungen der Grundrechte. Dass sich Bürgerinnen und Bürger auf das Grundgesetz berufen, wird in der gemeinsamen Erklärung hervorgehoben: Das Grundgesetz, Botschaft der Menschenwürde, der Freiheit und Toleranz, "vertraut auf die Vernunft und Verantwortungen von Bürgerinnen und Bürgern, diese Botschaft mit Leben zu füllen". Es sei aber nicht akzeptabel, dass das Grundgesetz bei Demonstrationen für das Grundgesetz durch Worte und Handlungen mit Füßen getreten werde. "Wer mit extremistischen Kräften Seite an Seite demonstriert, vertieft die Spaltung der Gesellschaft."
Die Mitgliedsorganisationen im Landesnetzwerk setzen sich für die beständige Stärkung von Demokratie ein. In ihren "Zehn Thesen zur Politischen Bildung in Baden-Württemberg" wird unter anderem die Notwendigkeit der öffentlichen Debatte betont: "Politische Bildung ermöglicht öffentlichen Diskurs zwischen Politik, Wissenschaft und Gesellschaft über die Weiterentwicklung unserer Demokratie und die Gestaltung unseres Gemeinwesens im digitalen Zeitalter."

Making of "Hotel Silber"

Eine Fotodokumentation zum Umbau des historischen Ortes im "Hotel Silber": Anfang Januar 2017 rückten die Bautrupps an, um aus dem Gebäude in der Stuttgarter Dorotheenstraße ein Museum zu machen. Der Fotograf Simon Sommer dokumentierte den Umbau und war dabei, als verloren geglaubte Bauspuren freigelegt wurden. Er fotografierte die Arbeiten unter der Leitung des Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg nach Planungen von Wandel Lorch Architekten. Die Fotodokumentation und ein von Heiko Stachel realisierter virtueller Rundgang durch den Rohbau sind im 2. Obergeschoss des "Hotel Silber" zu sehen.
Die Sonderpräsentation wurde bis 25. Oktober verlängert.

Zeichnungen zu Georg Elser im "Hotel Silber" - Ausstellung verlängert

Der Maler und Bildhauer Kurt Grabert (1922-1999) hat sich immer wieder mit den Themen Krieg und Widerstand beschäftigt. Im Foyer des "Hotel Silber" in Stuttgart sind Zeichnungen von ihm zu sehen, die sich mit Georg Elser auseinandersetzen. Die kleine Ausstellung ist bis zum 15. November 2020 verlängert.
Elser wollte am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller Adolf Hitler mit einer Bombe töten. Nach dem misslungenen Attentat wurde der Kunstschreiner aus Königsbronn gefasst, gefoltert und am 9. April 1945 ermordet. Die Gestapo verhaftete auch viele seiner Verwandten und verhörte sie unter anderem im "Hotel Silber".

Interaktive digitale Geschichtsplattform entsteht

Im Herbst 2020 soll die neue Interaktive Geschichtsplattform des Hauses online gehen. Sie wird im Museum, zu Hause und unterwegs durch die baden-württembergisches Landesgeschichte begleiten. Im Mittelpunkt wird der Digitalguide stehen. Auf dem eigenen Smartphone oder auf Leihgeräten soll er Wissenswertes über das Museum und seine Ausstellungsstücke bieten sowie die Besucherinnen und Besucher zum aktiven Kommunizieren animieren.

Beteiligungsprojekt "Ohne Unterschied des Geschlechts"

Das neue Online-Projekt www.ohne-unterschied.de widmet sich dem vielfältigen Engagement von Frauen in der Kommunalpolitik. Die Internetseite des Hauses der Geschichte und des Staatsministeriums Baden-Württemberg sammelt Biografien und Erfahrungsberichte von Politikerinnen von 1919 bis heute und baut damit ein facettenreiches Bild auf. Beteiligen Sie sich!

Neuigkeiten auf unseren weiteren Kanälen

Newsletter

In unserem elektronischen Rundbrief informieren wir Sie über aktuelle Veranstaltungen und Neuigkeiten. Ihre Adresse wird dabei ausschließlich für Informationen aus dem Haus der Geschichte verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.