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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Veranstaltungen

Reihen

Zeitzeugen im Haus der Geschichte

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg führt Objekte, Menschen, Geschichte und Geschichten zusammen. Im Mittelpunkt stehen stets die Menschen und deren Geschichte. Daher genießen die Zeitzeugen mit ihren Erlebnissen und Erfahrungen einen besonderen Stellenwert. Die Journalistin, Autorin und Filmemacherin Susanne Offenbach moderiert seit gut einem Jahrzehnt die Veranstaltungsreihe "Zeitzeugen im Haus der Geschichte". Sie spricht mit den Menschen, die dem Land Gestalt und Gesicht geben. Zu Gast waren bereits Unternehmerpersönlichkeiten wie der Erfinder Artur Fischer, bekannte Kabarettisten wie Uli Keuler, Bischöfe wie Robert Zollitsch, Adelige wie Alexandra Freifrau von Berlichingen und Stiftungsgründer wie Helga Breuninger.

Die Vorträge des Stuttgarter Symposions sind alle zwei Jahre im Ratssaal des Stuttgarter Rathauses zu hören.

Stuttgarter Symposion

Umweltbewusstsein oder Mobilität, höfische Frauen oder Alltagsgeschichte, die RAF-Opfer oder der Vormärz: Das Stuttgarter Symposion bietet einen Blick auf die Geschichte des deutschen Südwestens in ihrer großen thematischen Vielfalt. Die Veranstaltungsreihe im Rathaus der Landeshauptstadt ist die traditionsreichste des Hauses der Geschichte: Sie wurde 1985 vom Landeshistoriker Otto Borst und von Oberbürgermeister Manfred Rommel ins Leben gerufen. Die Vorträge an zwei Tagen werden meist durch ein künstlerisches Abendprogramm verbunden. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Zu den Themen des Stuttgarter Symposions erscheinen regelmäßig Publikationen mit den wissenschaftlichen Beiträgen.

Im Kulturhaus Schloss Großlaupheim verfolgt das Publikum der Laupheimer Gespräche Vorträge zur gemeinsamen Geschichte von Christen und Juden.

Laupheimer Gespräche

Die gemeinsame Geschichte von Christen und Juden ist das besondere Anliegen der Laupheimer Gespräche. Die alljährliche Tagung mit Vorträgen renommierter Wissenschaftler und Fachleute im Schloss Großlaupheim hat bereits verschiedenste Personengruppen und Aspekte beleuchtet: unter anderem Unternehmer, Künstler, Vertriebene, Sportler, Kindheit, Alter oder Raub und Restitution. Das vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg und von der Stadt Laupheim veranstaltete Treffen gliedert sich in eine Tagung und ein Kulturprogramm am Abend. Der Eintritt zur Tagung ist frei. Zu den Laupheimer Gesprächen erscheint eine Schriftenreihe mit wissenschaftlichen Beiträgen zu den Themen der Tagungen.

An einem Tag um den Geburtstag von Claus Graf Stauffenberg findet die Vorlesung im Weißen Saal des Neuen Schlosses Stuttgart statt.

Stauffenberg-Gedächtnisvorlesung

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg und die Stauffenberg Gesellschaft veranstalten jedes Jahr eine Gedächtnisvorlesung im Weißen Saal des Neuen Schlosses. Sie soll die Erinnerung an den Widerstand des 20. Juli 1944 wach halten und gerade auch für junge Menschen deutlich machen, wie wichtig es ist, eine eigene Meinung zu entwickeln und für Rechtsstaatlichkeit einzutreten. Die Stauffenberg-Gedächtnisvorlesung findet an einem Tag rund um den 15. November statt, dem Geburtstag des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Künstlerische Erinnerungen an die Deportations-Opfer (Fotos: Haus der Geschichte, Pressefoto Kraufmann, Werner Kuhnle, Kapia)

Symphony of the Names

Mindestens 959 jüdische Deutsche aus Württemberg und Hohenzollern wurden vom 1. Dezember 1941 an unter unmenschlichen Bedingungen in vier Tagen nach Riga deportiert. Im Gedenken an die Opfer initiierte das Haus der Geschichte Baden-Württemberg mit der Klanginstallation "Symphony of the Names" des Stuttgarter Komponisten Florian Käppler und einem Patenschaftsprojekt eine neue, eindrucksvolle Form der Erinnerung. Mitmachen ist weiterhin möglich. Die Paten - Schüler, Gruppen und Einzelpersonen - treffen sich jährlich und stellen vor, wie sie sich den Opfern nähern: künstlerisch, wissenschaftlich oder ganz persönlich.