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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Sonderausstellung im Haus der Geschichte

Stauffenberg

Die Museen sind bis auf weiteres geschlossen - Verstärkte Online-Angebote

Um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, um unsere Besucherinnen und Besucher, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, sind das Haus der Geschichte Baden-Württemberg und alle seine Ausstellungen bis auf Weiteres geschlossen. Dafür bietet das Haus der Geschichte vermehrt Landesgeschichte(n) online: Mit einem erweiterten Social-Media-Angebot geben wir Einblicke in unsere tägliche Arbeit, präsentieren Geschichten aus unseren Ausstellungen und Sammlungen.

Attentat. Stauffenberg

75 Jahre nach dem Scheitern des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 polarisiert der Hitler-Attentäter Claus Graf Stauffenberg immer noch. Wer war dieser Mann? Was bewegte ihn dazu, sein Leben und die Existenz seiner Familie zu riskieren bei dem Versuch, Adolf Hitler zu töten und das NS-Regime zu stürzen?
Die Rolle Stauffenbergs am 20. Juli 1944 beleuchtet die Ausstellung ebenso wie die Maßnahmen, mit denen das NS-Regime nach dem missglückten Attentat seine Familie verfolgte. Im Haus der Geschichte sind Dokumente und einige der wenigen erhaltenen Originalobjekte aus dem Leben Stauffenbergs wie sein Cello und sein Ehrensäbel zu sehen. Eindrucksvolle Zeugnisse seiner Familie verdeutlichen, was die Sippenhaft für sie bedeutete. Filme, Zitate aus Sozialen Medien und Objekte wie eine Uniform des Satirikers Martin Sonneborn zeigen, welche öffentliche Aufmerksamkeit dem Hitler-Attentäter immer noch zuteil wird.

Der Eintritt ist frei.

Öffentliche Führung: jeden ersten Sonntag im Monat und an Feiertagen; die genauen Termine finden Sie hier.
Kosten: 3 Euro.

Informationen, Führungen und Gruppenbuchungen über den Besucherdienst des Hauses der Geschichte: Tel. 0711.212.39.89, Fax 0711.212.39.79, Mail: besucherdienst(at)hdgbw.de

Wegen Umbauarbeiten im Alten Schloss ist die Stauffenberg-Erinnerungsstätte seit Mai 2019 für mindestens ein Jahr geschlossen. Stattdessen ist die Ausstellung "Attentat. Stauffenberg" im Haus der Geschichte zu sehen.

Die Wolfsschanze – Annäherung an einen Ort

Das „Führerhauptquartier Wolfsschanze“ war die wichtigste Befehlszentrale im Zweiten Weltkrieg. Hier verübte Claus Graf Stauffenberg am 20. Juli 1944 ein Attentat auf Adolf Hitler. Doch was befindet sich heute dort? Erinnert noch etwas an den Umsturzversuch? Deutsche und polnische Jugendliche haben sich in der „Wolfsschanze“ gemeinsam auf Spurensuche begeben. Der Film zeigt die unterschiedlichen Perspektiven der Jugendlichen auf diesen Ort und den Menschen Claus Graf Stauffenberg.

Berthold (links) und Claus Schenk Graf von Stauffenberg um 1925

Lebensläufe: Von der Kindheit in Stuttgart bis zum gescheiterten Umsturzversuch

Ihr Vater war Oberhofmarschall des letzten württembergischen Königs. Ab 1923 zählten Berthold und Claus Schenk von Stauffenberg zum engsten Umfeld des Dichters Stefan George. Beide machten Karriere im Staatsdienst. Während des Zweiten Weltkriegs wandten sie sich gegen den Nationalsozialismus und bereiteten den Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 vor.

Stauffenberg-Gesellschaft

Die Erinnerung an den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus möchte die Stauffenberg Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. pflegen. Der Verein unterstützt Veranstaltungen, Publikationen, Ankäufe von Exponaten und vieles mehr.

Zu Stauffenberg und Widerstand gibt es ein vielfältiges museumspädagogisches Angebot. (Fotos: Haus der Geschichte / Daniel Stauch, privat, Werner Kuhnle, HdGBW)

Geschichtsvermittlung: Programme für Schulklassen und Lehrmaterialien

Zur Stauffenberg-Ausstellung bietet das Haus der Geschichte Führungen und Workshops für Schulklassen aller Schularten. Workshops zur Rezeption des 20. Juli nach 1945 und ein Ortsrundgang zum Widerstand stellen die Geschichte des Attentäters in einen breiten historischen Zusammenhang.