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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Sonderausstellung im Haus der Geschichte

Stauffenberg

Attentat. Stauffenberg

75 Jahre nach dem Scheitern des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 polarisiert der Hitler-Attentäter Claus Graf Stauffenberg immer noch. Wer war dieser Mann? Was bewegte ihn dazu, sein Leben und die Existenz seiner Familie zu riskieren bei dem Versuch, Adolf Hitler zu töten und das NS-Regime zu stürzen?
Die Rolle Stauffenbergs am 20. Juli 1944 beleuchtet die Ausstellung ebenso wie die Maßnahmen, mit denen das NS-Regime nach dem missglückten Attentat seine Familie verfolgte. Im Haus der Geschichte sind Dokumente und einige der wenigen erhaltenen Originalobjekte aus dem Leben Stauffenbergs wie sein Cello und sein Ehrensäbel zu sehen. Eindrucksvolle Zeugnisse seiner Familie verdeutlichen, was die Sippenhaft für sie bedeutete. Filme, Zitate aus Sozialen Medien und Objekte wie eine Uniform des Satirikers Martin Sonneborn zeigen, welche öffentliche Aufmerksamkeit dem Hitler-Attentäter immer noch zuteil wird.

Der Eintritt ist frei.

Informationen, Führungen und Gruppenbuchungen über den Besucherdienst des Hauses der Geschichte: Tel. 0711.212.39.89, Fax 0711.212.39.79, Mail: besucherdienst(at)hdgbw.de

Wegen Umbauarbeiten im Alten Schloss ist die Stauffenberg-Erinnerungsstätte seit Mai 2019 für mindestens ein Jahr geschlossen. Von Juli 2019 an ist stattdessen die Ausstellung "Attentat. Stauffenberg" im Haus der Geschichte zu sehen.

Begleitprogramm zur Ausstellung

3. Juli 2019, 12.30 bis 13 Uhr
Musikalische Mittagspause

Musik prägte die Jugend der Stauffenberg-Söhne. Claus Graf Stauffenberg spielte mit großer Begeisterung seit dem neunten Lebensjahr Cello. Er nahm sein Musikinstrument während der Offiziersausbildung sogar mit in die Kaserne. Im Themenmonat zur Erinnerung an den Hitler-Attentäter spielen junge Preisträgerinnen und Preisträger aus der Region Stuttgart Cello-Kammermusik im Museum.

Treffpunkt im Foyer des Hauses der Geschichte, Eintritt frei
Weitere Termine: 10.7., 17.7., 24.7.

20. Juli 2019, 15:00 Uhr
"Es ist Zeit, daß jetzt etwas getan wird." Das Attentat vom 20. Juli 1944
Themenführung

Vor 75 Jahren verübte der Offizier Claus Graf Stauffenberg das bekannte Attentat auf Adolf Hitler. Was bewegte ihn dazu? Warum riskierte er für den Umsturzversuch sein Leben? Die Beweggründe Stauffenbergs, seine mutige Tat und die Erinnerung an den Widerstand stehen im Mittelpunkt der Führung. Zudem erhalten die Besuchenden einen Blick hinter die Kulissen der Ausstellung.

Treffpunkt im Foyer des Hauses der Geschichte
Kosten: 4 €

21. Juli 2019, 14.30 Uhr
Attentat. Stauffenberg 

Öffentliche Führung durch die Ausstellung

Galerieraum, Haus der Geschichte
Kosten 4€

23. Juli 2019, 11 Uhr
Der Ort des Attentats - Das Führerhauptquartier "Wolfsschanze"

Filmvorstellung

Was war die »Wolfsschanze«? Was befindet sich dort heute? Erinnert noch etwas an das Attentat? Deutsche und polnische Schülerinnen und Schüler haben sich vor Ort gemeinsam auf Spurensuche begeben. Dabei wurden sie von einem Filmteam begleitet. Die Projektbeteiligten berichten von ihren Eindrücken und stellen den Film vor, der Teil der neuen Ausstellung »Attentat. Stauffenberg« ist.

Haus der Geschichte, Otto-Borst-Saal
Eintritt frei

Berthold (links) und Claus Schenk Graf von Stauffenberg um 1925

Lebensläufe: Von der Kindheit in Stuttgart bis zum gescheiterten Umsturzversuch

Ihr Vater war Oberhofmarschall des letzten württembergischen Königs. Ab 1923 zählten Berthold und Claus Schenk von Stauffenberg zum engsten Umfeld des Dichters Stefan George. Beide machten Karriere im Staatsdienst. Während des Zweiten Weltkriegs wandten sie sich gegen den Nationalsozialismus und bereiteten den Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 vor.

Stauffenberg-Gesellschaft

Die Erinnerung an den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus möchte die Stauffenberg Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. pflegen. Der Verein unterstützt Veranstaltungen, Publikationen, Ankäufe von Exponaten und vieles mehr.