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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Aktuelles

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Aktueller Rundbrief

Haus der Geschichte / Rundbrief 110
30. Oktober 2017

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg,

mit unserem Rundbrief geben wir Ihnen Gelegenheit, sich über Aktuelles im Hause zu informieren. Unser Tipp: Das Frankreich-Programm am 5. November im Haus der Geschichte.

Herzliche Grüße

Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Feiertagsführungen
An den Feiertagen am 31. Oktober und am 1. November werden zusätzliche Führungen durch mehrere Museen angeboten. Im Haus der Geschichte gibt es am 31. Oktober um 14.30 Uhr eine Themenführung zum Reformationstag und an Allerheiligen, 1. November, ebenfalls um 14.30 Uhr eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung. An beiden Tagen ist das Museum in Stuttgart von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Auch die Stauffenberg-Erinnerungsstätte und das Museum Hohenasperg können an den Feiertagen von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden. Die öffentlichen Führungen beginnen in der Stauffenberg-Erinnerungsstätte an beiden Tagen um 14.30 Uhr. Im Museum Hohenasperg findet lediglich am 31. Oktober um 15 Uhr eine Führung statt.

Diplomatengespräch
Sie war selbst Diplomatin, und auch ihre persönliche Geschichte ist eng mit der Diplomatie verknüpft: Wendelgard von Staden ist am Sonntag, 5. November 2017, um 11 Uhr zu Gast bei der Zeitzeugenreihe „Wozu heute noch Diplomaten?“. Das Gespräch im Haus der Geschichte moderiert die Journalistin Susanne Offenbach.
Wendelgard von Staden war für das Auswärtige Amt in Bonn, als Vizekonsulin in Bern und Legationsrätin in Washington tätig. Als Ehefrau des Deutschen Botschafters Berndt von Staden in Washington erlebte sie in den USA politisch aufregende Zeiten und traf bedeutende Persönlichkeiten. Seit 1986 lebt die studierte Volkswirtin und Politikwissenschaftlerin auf dem Leinfelder Hof bei Vaihingen/Enz. 1979 veröffentlichte die Nichte des Reichsaußenministers Konstantin von Neurath das Buch „Nacht über dem Tal“, in dem sie ihre Jugend in der NS-Zeit beschreibt: aufgewachsen auf dem Land in der Nähe eines Konzentrationslagers.
Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten.

Frankreich-Programm
Zu den Französischen Filmtagen Tübingen-Stuttgart gibt es im Haus der Geschichte am Sonntag, 5. November 2017, ein besonderes Programm mit Themenführung, Film und Gespräch mit dem französischen Generalkonsul. Um 14.30 Uhr führt Kurator Dr. Sebastian Dörfler durch die Ausstellungsabteilung „Haus Europa“. Sein Themenrundgang beschäftigt sich mit der besonderen Rolle des Nachbarn Frankreich.
Um 15.30 Uhr zeigen die Französischen Filmtage im Otto-Borst-Saal den Film „L’Assassinat du Pere Noel“ („Mord am Weihnachtsmann“, 1941). Die Romanvorlage für den Film lieferte Pierre Véry, der in den 1930er Jahren in Frankreich ein gefeierter Romanautor war. In dem auf Französisch mit englischen Untertiteln aufgeführten Film geht es um den Tod des alten Globusherstellers Gaspard Cornusse. Der verkleidet sich jedes Jahr an Heiligabend als Weihnachtsmann und beschenkt die Kinder. Bei seinem Gang durch die Stadt wird er getötet. Der Verdacht fällt auf den undurchsichtigen Baron Roland, der sich in Cornusse‘ Tochter Catherine verliebt hat. Nach der Filmvorführung diskutiert der französische Generalkonsul Nicolas Eybalin mit dem Sohn des Romanautors, Noël Véry, über das literarisch-cineastische Werk des Vaters.
Der Eintritt zur Filmvorführung und zur Diskussion ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten. Die Themenführung „Baden, Württemberg, Frankreich und Europa“ kostet 5 Euro (zzgl. Museumseintritt).

Geburtstag Claus Graf Stauffenbergs
Der Eintritt in die Stauffenberg-Erinnerungsstätte ist am Mittwoch, 15. November 2017, von 10 bis 18 Uhr frei. Es ist der Geburtstag des Hitlerattentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Um 16 Uhr gibt es eine kostenlose öffentliche Führung.

Tagung: Richtungen des Judentums – Entwicklung in Deutschland
Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Stuttgart gibt es am Donnerstag, 16. November 2017, von 14.30 bis 18 Uhr im Haus der Geschichte eine Tagung zum Thema "Richtungen des Judentums – Entwicklung in Deutschland". Referenten sind Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Dr. Joachim Hahn, Rabbiner Dr. Joel Berger, Rabbiner Daniel Fabian und Rabbiner Dr. Gabor Lengyel. Es moderiert Prof. Dr. Thomas Schnabel. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten.

Stuttgarter Symposion zum Thema Hunger
Mit Hunger beschäftigt sich das Stuttgarter Symposion 2017, das am 23. und 24. November vom Haus der Geschichte und vom Stadtarchiv Stuttgart im Rathaus der Landeshauptstadt veranstaltet wird. Die Vortragsveranstaltung erinnert daran, dass diese existentielle Bedrohung nicht nur die Entwicklungsländer betrifft. Auch der deutsche Südwesten kennt eine vielfältige Hungergeschichte. Missernten führten bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts regelmäßig zu Hungersnöten. Im 20. Jahrhundert hungerten die Menschen in Baden und Württemberg vor allem als Folge der Kriege. Auch danach bewegt der Hunger bis heute immer wieder große Teile der Bevölkerung: durch die mediale Vermittlung aus den Krisengebieten der Welt, aber auch durch Hungerstreik-Aktionen wie die der RAF in den 1970ern. Und nicht zuletzt ist heute das freiwillige Hungern als Mittel der Selbstoptimierung zu einer Mode geworden.
Zu den Referenten gehören renommierte Historiker wie Prof. Christian Gerlach (Bern), der über Hunger in den besetzten Gebieten im Zweiten Weltkrieg spricht. Die verheerenden Hungersnöte unter Mao und Stalin sind das Thema des Sinologen Prof. Felix Wemheuer. Landessozialminister Manne Lucha widmet sich dagegen der Teilhabe als Grundnahrungsmittel.
Der Eintritt zum Stuttgarter Symposion „Hunger. Zur Geschichte einer existentiellen Bedrohung“ ist frei. Eine Anmeldung wird bis zum 13. November 2017 unter der Telefonnummer 0711/212-3989 oder der Mailadresse sekretariat@hdgbw.de erbeten.

Themenführung: Auf gute Nachbarschaft!
Verbunden im Geist der Revolution, getrennt durch den Krieg und wiedervereinigt als europäische Partner und Freunde: In den letzten zwei Jahrhunderten durchlebten Frankreich und Deutschland eine Beziehung mit Höhen und Tiefen. Die Themenführung am Sonntag, 26. November 2017, zeigt, welche historischen Erfahrungen und Ereignisse die Nachbarschaft der beiden Länder prägten. Sie beginnt um 14.30 Uhr und kostet 5 € für Erwachsene und 1 € für Kinder (zzgl. Eintritt).

Besucherdienst / Anmeldung
Tel. 0711/2123989
besucherdienst@hdgbw.de