Zum Inhalt springen

 

Dienstag bis Sonntag und
an Feiertagen
10 – 17 Uhr,
Donnerstag 10 – 20 Uhr,
Montag geschlossen

Öffnungszeiten

Anfahrt und Kontakt
Haus der Geschichte
Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 16
D-70173 Stuttgart

besucherdienst@hdgbw.de
+49 711 212 3989

Anreise planen

Eintrittspreise

Dauerausstellung
7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Sonderausstellung
6 Euro, ermäßigt 3 Euro

Freitag: Eintritt frei

Kinder und Jugendliche: Eintritt frei

Ermäßigungen

Geschichts­vermittlung

Barrierefreier Besuch
mehr Informationen

Stuttgart-Untertürkheim mit Inselbad, 1930

Blick über den Neckar auf Untertürkheim mit Bahnhof und Kirche St. Johannes links und den Württemberg mit Grabkapelle rechts. Im Vordergrund der Damm des kanalisierten Neckars auf dessen Rasenfläche Badegäste liegen. Dahinter die Anlage des Inselbades mit Kabinengebäude, Sprungturm, das Bootshaus mit Turm, Bäumen und Baracken.
Im Zuge des Ausbaus des Neckars zur Großschifffahrtsstraße wurde der Neckar 1922-1924 bei Stuttgart-Untertürkheim kanalisiert und der alte Lauf zugeschüttet. Dadurch verschwand das Flussbad nahe dem Ortskern. Eine Alternative wurde eine Landzunge weiter südlich, zwischen dem neuen Kanal und einem Altarm, der zum Neckar-Elektrizitätswerk führte. Auf dieser baute der "Stadion Stuttgart e.V." von 1924-26 das Schwimmbad "Stadion", welches auch Bereiche für Frauen und Kinder anbot, sowie einen Familienbereich mit einem Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich. Gespeist wurde es durch Neckarwasser. Auf der Neckarinsel war auch eine Radrennbahn geplant. Zum Neckarkanal hin wurde ein Hochwasserdamm errichtet und mit Bäumen und Bänken ausgestattet. Er sollte als Liegewiese und zukünftige Tribüne dienen. Trotz des Erfolges des Bades hatte der Verein schon bei der Eröffnung 1926 finanzielle Probleme und die Stadt Stuttgart übernahm das Bad und ließ es durch die Architekten Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer von 1927–1929 zum ersten Stuttgarter Freibad "Inselbad Untertürkheim" ausgebaut. Geplant waren ein größeres Familienbad inklusive Lehrbecken. Aber auch Bäder für Kriegsversehrte und für Frauen und Kinder, sowie ein Sportbecken mit Sprungturm. Vom tatsächlichen Baden im Neckar wurde abgeraten, aber gelegentlich verschafften sich Menschen Zugang zum Badgelände in dem sie vom anderen Ufer in Wangen zum Inselbad schwammen. Wegen Sicherheitsbedenken und der Wasserqualität wurde das Schwimmen im Neckar in den 1950ern verboten. Das Inselbad ist seit 1988 denkmalgeschützt und bis heute (2025) in Betrieb.


Inventarnummer

1991/0140/093480


Sammlung

Postkartenverlag Gebrüder Metz


Abmessungen

Höhe: 13.0 cm, Breite: 18.0 cm


Material/Technik

Glasnegativ; Fotografie


Hergestellt

Wann: 1930


Personen

Instelbad Untertürkheim


Ort

Stuttgart; Untertürkheim (Stuttgart)


Zeit

1930er Jahre


Aufgenommen

1930, Stuttgart

Lizenzierung Metadaten

Meta-Daten CC BY-NC-SA © Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Permalink

https://www.hdgbw.de/digitale-sammlung/stuttgart-untertuerkheim-mit-inselbad-1930-1991-0140-093480/

Downloads

Per E-Mail teilen