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Haus der Geschichte
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Pressemitteilung von 14.01.2026

Bildungspartnerschaft des Hauses der Geschichte mit dem Kaufmännischen Schulzentrum Böblingen

Stuttgart/Böblingen (hdgbw) – Demokratiebildung praxisnah umsetzen: Mit diesem Ziel haben das Kaufmännische Schulzentrum Böblingen (KSBB) und das Haus der Geschichte Baden-Württemberg eine Kooperation geschlossen.

„Jungen Menschen demokratische Werte und historische Urteilskraft mit auf den Weg zu geben, wird immer wichtiger in einer Zeit, in der vermeintlich einfache Wahrheiten, Spaltungen und Schmähungen zunehmend Konjunktur haben“, sagte Dr. Cornelia Hecht-Zeiler, die Direktorin des Hauses der Geschichte, bei der Unterzeichnung der Kooperation am 14. Januar 2026. „Wir freuen uns, dass wir das große Engagement des Kaufmännischen Schulzentrums Böblingen durch diese Bildungspartnerschaft tatkräftig unterstützen können.“

„Die Bildungspartnerschaft des Kaufmännischen Schulzentrums Böblingen und des Hauses der Geschichte in Stuttgart fördert aktiv die Demokratiebildung unserer Schülerinnen und Schüler“, betonte Uta Berner, die Schulleiterin des KSBB. „Gemeinsam gestalten wir Räume für kritisches Denken, Partizipationsmöglichkeiten und den Austausch über gesellschaftliche Werte.“

Mit der Bildungspartnerschaft wird eine jahrelang gewachsene Zusammenarbeit vertieft. Die Kooperation ist schularten- und fächerübergreifend angelegt und bezieht die gesamte Bandbreite der Bildungsgänge am Schulzentrum ein: von der Berufsschule über das Gymnasium bis zur Ausbildung- und Berufsvorbereitung. „Damit wird das Museum als Lernort dauerhaft in den schulischen Alltag integriert und Demokratiebildung nachhaltig im Unterricht verankert.“, erklärte Sanja Tolj, Mitarbeiterin der Geschichtsvermittlung im Haus der Geschichte. Das geschieht etwa in Demokratiewerkstätten, Ausstellungsworkshops, Themen- und Projekttagen zu Rassismus, Flucht und Migration.

KSBB-Ausbildungsleiter Michael Teske freut sich dabei „besonders, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums allen unseren Schülerinnen und Schülern in ihrer Unterschiedlichkeit einen Platz zur persönlichen Reflexion und politischen Weiterbildung anbieten, völlig unabhängig beispielsweise von Bildungsstand, Alter, Geschlecht oder Herkunft”.

Das Kaufmännische Schulzentrum Böblingen gehört zu einem Kreis von zehn Schulen, die mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg und einigen seiner Ausstellungsorte im Land partnerschaftlich verbunden sind – in mehreren Regionen, von Stuttgart über Asperg bis Haigerloch. Der Besuch in den Museen wird damit zum Bestandteil des Schulalltags. Regelmäßig werden größere Projekte vereinbart, zum Teil über Schuljahresgrenzen hinweg. Für Lehrkräfte bietet das Haus der Geschichte Fortbildungen an.