Pressemitteilung von 06.02.2026
Neue Podcast-Reihe: Was erzählen uns radikale Parteien?
Stuttgart (hdgbw) – Welcher Feindbilder bedienen sich radikale Parteien? Welche Halb- und Unwahrheiten verbreiten sie? Wie gehen sie mit der Geschichte um? Und wie reagiert die demokratische Gesellschaft darauf? Einen Monat vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg wirft die zweite Staffel der Podcast-Reihe „Tatort Baden-Württemberg“ der Landeszentrale für politische Bildung und des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg einen Blick zurück: mit der „Chronik radikaler Parteien“.
Die erste Folge ist jetzt online. Sie beschäftigt sich damit, wie radikale und extremistische Parteien Emotionen schüren – mit scheinbar einfachen Erklärungen, Schuldzuweisungen, Sündenböcken und Verschwörungsmythen.
Ein Leichenfund im Schwarzwald, Veranstaltungen einer Nazi-Nachfolgepartei, Proteste gegen Antidemokraten in Ulm, das Verbot der KPD durch das Bundesverfassungsgericht: Die fünfteilige Podcast-Reihe, die auf mehreren Kanälen abrufbar ist, zieht die Linien von Ereignissen im Land zu Rechts- und Linksextremisten und deren Erzählungen. Fachleute aus Politik-, Geschichts-, Rechts- und Medienwissenschaften ordnen die radikalen Entwicklungen und den Kampf der Demokratie dagegen ein. Produziert wird die Staffel wieder vom Karlsruher Geschichtspodcast-Team Epochentrotter.
Folge 1 der Podcast-Staffel „Feindbilder. Die Macht von Hass und Wut“ ist ab sofort auf der Website der Landeszentrale für politische Bildung (https://www.lpb-bw.de/podcasts/tatort-baden-wuerttemberg) sowie auf dem Spotify-Kanal des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg (https://open.spotify.com/episode/47LsFou7CcwgDj3l0AJ6aX?si=-L-gFMcKR4ms8Eif6dNo-g) und anderen Audio-Plattformen (https://podcasts.apple.com/de/podcast/tatort-baden-w%C3%BCrttemberg-chronik-des-terrors/id1815278557) abrufbar.
Mit dem Thema „Wahlkampf radikal“ beschäftigt sich derzeit eine kleine Ausstellung im Haus der Geschichte. Sie zeigt, wie extreme Kräfte und Kampagnen Wahlkämpfe im Land beeinflussten, und ist bis zum 12. April in der Baden-Württemberg-Lounge des Museums in Stuttgart zu sehen.