- Diskussionen und Gespräche
Stuttgart: Antisemitische Verschwörungsmythen – Einfache Erklärungen in einer komplexen Welt
Vortrag im Rahmen der Schwerpunktreihe "Immer noch. Antisemitismus in Deutschland"
Datum
11.11.2026
18:00 Uhr
Standort
Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart
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Antisemitische Verschwörungsmythen bestehen seit Jahrhunderten – vom mittelalterlichen Ritualmordvorwurf bis hin zu „QAnon“. Historische Muster leben in ihnen fort und tarnen sich in der Gegenwart mit modernen Formen – oft codiert, implizit, strategisch offen. Sie prägen Ideologien, politische Radikalismen und gesellschaftliche Debatten.
Juliane Wetzel benennt die historischen Wurzeln dieser Mythen und vollzieht ihre Transformationen bis in die digitalen Gegenöffentlichkeiten nach. Sie bietet einen klaren Blick auf Muster, Wirkungen und Gefahren antisemitischer Verschwörungsmythen in einer zunehmend polarisierten Öffentlichkeit.
Dr. Juliane Wetzel ist Historikerin. Sie lehrt und forscht als Fellow am Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Zudem engagiert sie sich ehrenamtlich in der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KiGA e. V.) Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte des Nationalsozialismus, deutsch-jüdische Geschichte sowie historische und gegenwärtige Formen des Rechtsextremismus und Antisemitismus.
Anmeldung hier.
https://www.theodor-heuss-haus.de