- Film
Der Helsinki-Effekt
Special Screening der Dokville 2026: Demokratie unter Druck - Ist unsere Zivilgesellschaft am Ende?
Datum
17.06.2026
19:00 Uhr
Standort
Haus der Geschichte
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Im Rahmen von Dokville 2026 veranstaltet das Haus des Dokumentarfilms (HDF) ein Special Screening von “Der Helsinki-Effekt” – einem Film von Arthur Franck, erzählt von Schauspieler Bjarne Mädel. Der Filmvorführung schließt sich ein von Ulrike Becker (HDF) moderiertes Gespräch mit Dagmar Mielke (Redakteurin rbb/ARTE) und Stefan Kloss (Produzent) an.
Weltpolitik. Eine internationale Konferenz: Helsinki, 1. August 1975. 35 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt versammeln sich, nicht ohne Pressegetöse, in der Finlandia-Halle in Helsinki. Es ist der Versuch, den Kalten Krieg, der Jahrzehnte die politischen Blöcke spaltete, zu beenden.
Der Dokumentarfilm „Der Helsinki-Effekt“ ist ausschließlich aus Archivmaterialien montiert. Regisseur Arthur Franck hat dazu ehemalige Geheimprotokolle mit KI vertont und zu einem so spannenden wie unterhaltsamen Lehrstück über die Kunst der Diplomatie arrangiert. Die Schlussakte wird nach zweijährigen Verhandlungen erfolgreich unterzeichnet, der kalte Krieg ist beendet, scheint beendet.
Mit Blick auf Russlands Krieg gegen die Ukraine gewinnt die Helsinki-Konferenz von 1975 eine unbeabsichtigte Aktualität. Alle damalige Diplomatie scheint umsonst gewesen zu sein. Putin und Trump heißen die gegenwärtigen Gegenspieler. Die Machthaber in China und Nordkorea spielen ihr eigenes Spiel.
Mit einem erstklassigen Programm und hochkarätigen Gästen widmet sich der Branchentreff des Hauses des Dokumentarfilms am 18. und 19. Juni im Stuttgarter Hospitalhof einem brandaktuellen Thema: Den Gefahren, denen die Demokratie in wachsendem Maße ausgesetzt ist. www.dokville.de
Eintritt frei
Eine Anmeldung bis 16. Juni 2026 ist erforderlich unter: veranstaltungen@hdgbw.de