- Vorträge und Lesungen
Historisches Symposium: Zwischen Assimilation und Abgrenzung
Jüdische Minderheit und Mehrheitsgesellschaft
Datum
12.11.2026
14:30 – 18:00 Uhr
Standort
Haus der Geschichte
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Das Historische Symposium orientiert sich am diesjährigen Motto der Jüdischen Kulturwochen und geht der Frage nach, wie sich das Miteinander zwischen Jüdinnen und Juden und der Mehrheitsgesellschaft entwickelt hat: Anfeindungen und Bedrohungen ziehen sich zwar durch alle Epochen, dennoch lassen sich über die Jahrhunderte verschiedene Phasen beschreiben – ausgehend vom Zeitalter der Aufklärung über die weitgehende Emanzipation im 19. Jahrhundert bis hin zum Holocaust. Und auch die Entwicklung nach 1945 verlief nicht geradlinig, sondern in Wellen.
Die Vorträge:
– Bekenntnis oder Anpassung – wie jüdisch/christlich waren (oder fühlten sich) die Mendelssohn Bartholdys? (Dr. Thomas Lackmann)
– Zwischen Assimilation und Abgrenzung: Identifikationswandel infolge historischer Entwicklungen (Dr. Joel Berger)
– Ein Medienereignis ohne Langzeitwirkung: der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess (Dr. Katharina Rauschenberger)
– Entwicklung des Antisemitismus in Baden-Württemberg seit 1945 (Dr. Robert Ogman)
– Wie wirken sich Gedenkstättenarbeit und Erinnerungskultur aus? (Dr. Martin Ulmer)
Moderation: Susanne Wetterich
Eintritt frei
Anmeldung: veranstaltungen@hdgbw.de