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Das Projekt “Mittendrin – Jüdisches Leben in Südwesten” ist von vielen Organisationen getragen. Bitte informieren Sie sich bei den Kooperationspartnern bezüglich der Öffnungszeiten.


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Mittendrin
Jüdisches Leben im Südwesten

Eintrittspreise
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Portraifoto des Pianisten Moritz Winkelmann
Portraifoto des Pianisten Moritz Winkelmann
  • Musik und Tanz

Stuttgart: Mittendrin – Jüdisches Leben im Südwesten

Konzert mit Moritz Winkelmann


Datum
08.07.2027
19:30 Uhr



Standort
Gustav-Siegle-Haus, Stuttgart


MEYERBEER
Ouvertüre aus der Oper „Le prophete“

ULLMANN
Klavierkonzert op. 25

BLECH
„Waldwanderung“ – Stimmungsbild für Orchester op. 8

BLOCH
Concerto grosso Nr. 2

 

Moritz Winkelmann Klavier
Stuttgarter Philharmoniker
Dirigent Luka Hauser

Unser Programm vereinigt Kompositionen jüdischer Komponisten aus zwei Jahrhunderten.

Der aus Berlin stammende Giacomo Meyerbeer (1791–1864) war einer der bekanntesten Vertreter der französischen Grand Opéra. Seine Oper „Le prophete“ (uraufgeführt 1849 in Paris) mit ihrer „sinfonischen“ Ouvertüre war einer seiner triumphalen Erfolge.

Viktor Ullmann (1898–1944), geboren in Teschen (Schlesien), betrieb von 1931 bis 1933 eine anthroposophische Buchhandlung in Stuttgart. Der Kompositionsschüler Arnold Schönbergs beendete sein einziges Klavierkonzert 1939 in Prag, neun Monate nach dem Einmarsch der Wehrmacht dort. 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert, wo er eine wichtige Rolle im Musikleben spielte. Im Oktober 1944 kam Ullmann ins Vernichtungslager Auschwitz, wo er wenige Tage später ermordet wurde.

In der Geschichte der Stuttgarter Philharmoniker spielte Leo Blech (1871–1958) als erster großer Dirigent, der regelmäßig als Gast das Orchester in der Alten Liederhalle leitete, eine wichtige Rolle. Seine „Waldwanderung“ entstand bereits 1901. Der Komponist und Dirigent war unter anderem jahrzehntelang Generalmusikdirektor verschiedener Opernhäuser in Berlin. Er konnte 1937 über Lettland nach Schweden emigrieren.

Der Genfer Ernest Bloch (1880–1959) studierte in Frankfurt, München, Brüssel und Paris und emigrierte 1916 in die USA, wo er als Kompositionslehrer tätig war. Die stilistische Bandbreite seiner Musik drückt sich in seinem 2. Concerto grosso (1952) in einer Hinwendung zum Neoklassizismus aus.

Mehr Information und Ticketvorverkauf hier.

Eintritt 15 Euro.