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Villingen-Schwenningen: Mehr als 1000 Worte - Haus der Geschichte Baden-Württemberg
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Mehr als 1000 Worte - Veranstaltungsplakat
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  • Theater

Villingen-Schwenningen: Mehr als 1000 Worte

Ein außergewöhnliches Jugendtheaterprojekt zur Zeit des Nationalsozialismus


Datum
12.05.2027
13:30 Uhr



Standort
Theater am Ring, Villingen-Schwenningen


33 Schülerinnen bringen Auszüge aus der Geschichte des Nationalsozialismus in einer eindrucksvollen Szenencollage auf die Bühne. Der Weg zu dieser Aufführung begann mit einem ersten Treffen der Regie-Truppe aus 8 Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klassen.

Die Idee zu diesem Projekt stammt von Rosa Maria Paz, Theaterpädagogin am Theater am Ring. Hintergrund ist die Lektüre “Als die Welt uns gehörte” von Liz Kessler, die im Schuljahr 2025/26 eines der Wahlthemen der Deutschabschlussprüfung in Baden-Württemberg war und von vielen Realschulen ausgewählt wurde. Mit dem theaterpädagogischen Projekt möchte Frau Paz die schulische Auseinandersetzung mit dem Roman vertiefen und auf eine emotionale, kreative Ebene heben.

Die Erzählung schildert die Freundschaft dreier Kinder bzw. Jugendlicher im Nationalsozialismus und zeigt eindrücklich, wie ihr Leben durch die zunehmende Judenverfolgung erschüttert wird – zwei der Hauptfiguren sind jüdisch. Diese Perspektive soll nun in einer szenischen Umsetzung erfahrbar gemacht werden.
Insgesamt haben sich 33 Schülerinnen und Schüler des Theater- und Literaturkurses des Gymnasiums am Romäusring sowie eine Schülerin der St.-Ursula-Schulen bereit erklärt, sich intensiv mit dem Stoff auseinanderzusetzen. Unter der Leitung ihres Lehrers Rico Knothe arbeiten sie gemeinsam mit Rosa Maria Paz und Elke Lauinger-Packmohr an der Szenencollage mit dem Titel “Mehr als 1000 Worte”.

Besonders wichtig ist den Beteiligten auch der lokale Bezug: Friedrich Engelke vom Verein Pro Stolpersteine Villingen unterstützt das Projekt und hilft dabei, die Geschichte der jüdischen Bevölkerung vor Ort in die Arbeit einfließen zu lassen. So wird Vergangenheit nicht nur erzählt, sondern konkret erfahrbar gemacht.
Die Motivation ist groß, die Ideen sind vielfältig – und der Wille, Geschichte mit Verantwortung und Kreativität auf die Bühne zu bringen, ist spürbar. Geschichts- und Literaturunterricht einmal anders!

Eintritt frei.

Mehr Informationen hier.

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