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Anfahrt und Kontakt
Die Einsteins
Museum einer Ulmer Familie
Weinhof 19
D-89073 Ulm

einstein@ulm.de
0731 161 – 4273


Eintrittspreise

Eintritt: 8 Euro,
ermäßigt: 6 Euro,
Kinder bis 6 Jahre: freier Eintritt

Ermäßigungen

Geschichts­vermittlung

Das Fachwerkhaus - der Engländer in Ulm Außenansicht
Das Fachwerkhaus - der Engländer in Ulm Außenansicht
  • Dauerausstellung

Die Einsteins – Museum einer Ulmer Familie


Datum
24.07.2026 –
31.12.2034



Standort
Die Einsteins



Eintrittspreis
8 Euro / 6 Euro


Albert Einstein, der weltberühmte Physiker, war gebürtiger Ulmer. 1879 wurde er in der elterlichen Wohnung geboren in einem damals modernen, gutbürgerlichen Haus ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs. Das Haus gibt es heute nicht mehr, es wurde Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört. Zuvor jedoch war die Ulmer jüdische Gemeinde zerstört worden, in die Albert Einstein hineingeboren worden war.

Einsteins Zeit als Ulmer währte nicht lang. Bereits im Sommer 1880 zogen seine Eltern mit ihrem 15 Monate alten Sohn nach München. Doch die Verbindung nach Ulm bliebt über die große Verwandtschaft bestehen, die weiterhin in der Donaustadt wohnte. Einstein emigrierte 1933 nach Machtübernahme durch die Nationalsozialisten nach Princeton. Von dort konnte er vielen Verwandten und Freunden bei ihrer Flucht aus Nazi-Deutschland helfen.

Von der Geschichte dieser Ulmer Familie um den berühmten Nobelpreisträger herum erzählt das junge, kompakte, multimediale Museum am Ulmer Weinhof. Es zeigt die ländlichen Wurzeln der Familie Einstein, die Mitte des 19. Jahrhunderts nach Ulm zuwanderte, schaut auf Aufbau, Blütezeit und Zerstörung der Ulmer jüdischen Gemeinde in der NS-Zeit und auf die lange Zeit der Wiederannäherung und des Wiederaufbaus einer jüdischen Gemeinde in Ulm nach 1945. Erklärfilme von Tobias Krell führen niederschwellig in die sieben Museumskapitel ein. Die Lebensgeschichten von Ulmer Nahverwandten Albert Einsteins werden in individuellen Graphic Novels erzählt und belgeiten die Besucher*innen durch die Ausstellung. Und ihre Nachfahren haben in einer Interviewstation am Ende der Ausstellung das Wort.

https://einsteins.museum

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