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Öffnungszeiten

Anfahrt und Kontakt
Erinnerungsort Hotel Silber
Eine Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dorotheenstraße 10
D-70173 Stuttgart

hotel-silber@hdgbw.de
+49 711 212 4040

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Audioguide zur Dauerausstellung (Deutsch, Englisch, Französisch): Leihgebühr 2 Euro
oder kostenlos als WebApp

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„Die Rastatter Prozesse: Kriegsverbrecher vor Gericht“ – Ein Blick hinter die Kulissen des Dokudramas - Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Blick in einen Ausstellungsraum. Wände in weiß, dazwischen ein blaues Gitter mit Platten verschiedener Gesichter.
  • Film

„Die Rastatter Prozesse: Kriegsverbrecher vor Gericht“ – Ein Blick hinter die Kulissen des Dokudramas

Vorführung von Filmausschnitten und Gespräch mit der Regisseurin


Datum
06.03.2024
19:00



Standort
Erinnerungsort Hotel Silber



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Im Residenzschloss Rastatt wurden zwischen 1946 und 1949 über 200 Prozesse vor allem gegen das Personal der NS-Konzentrationslager auf dem Gebiet der französischen Besatzungszone geführt. Diese Prozesse gehören zu den größten alliierten Kriegsverbrecherprozessen der Nachkriegszeit – und doch war lange Zeit wenig über sie bekannt.

Das gesammelte Beweismaterial und die Verfahrensunterlagen unterlagen einer langen Sperrfrist. Erst seit den 2010er Jahren sind große Teile dieses Materials einsehbar. 2020 wurde zum ersten Mal eine filmische Aufarbeitung der Rastatter Prozesse in Auftrag gegeben. Die Koproduktion des SWR zusammen mit Moving Story Productions, SR und Arte wurde während der Corona-Lockdowns gedreht und 2021 erstausgestrahlt.

Drehbuchautorin und Regisseurin Judith Voelker ist auf historische Stoffe spezialisiert. In aufwändigen Spielszenen, die am Originalschauplatz im Rastatter Schloss gedreht wurden, zeigt ihr Film „Die Rastatter Prozesse: Kriegsverbrecher vor Gericht“ exemplarisch ausgewählte Prozesse und die daran Beteiligten wie den französischen Staatsanwalt Joseph Granier, die junge deutsche Pflichtverteidigerin Helga Kloninger oder den Journalisten Theo Kemper, der über die Verhandlungen berichtete. Im Film zu sehen ist auch weitgehend unbekanntes historisches Foto- und Filmmaterial, das einen Einblick in die unmittelbare Nachkriegszeit gibt. Historiker*innen ordnen das Geschehen im Gerichtssaal ein.

Im von Astrid Beyer (Haus des Dokumentarfilms) moderierten Gespräch wird die Regisseurin Judith Voelker Ausschnitte aus dem Film einordnen und für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.

Veranstalter: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Haus des Dokumentarfilms – Europäisches Medienforum Stuttgart e. V. und Bundesarchiv Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte Rastatt

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Wir bitten um Anmeldung unter veranstaltungen-hs@hdgbw.de.