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Silvester, Neujahr, Karfreitag, Heiligabend, Erster Weihnachtsfeiertag geschlossen

Öffnungszeiten

Anfahrt und Kontakt
Erinnerungsort Hotel Silber
Eine Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dorotheenstraße 10
D-70173 Stuttgart

hotel-silber@hdgbw.de
+49 711 212 4040

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Eintrittspreise

Dauerausstellung: Eintritt frei

Audioguide zur Dauerausstellung (Deutsch, Englisch, Französisch): Leihgebühr 2 Euro
oder kostenlos als WebApp


Geschichts­vermittlung

Barrierefreier Besuch
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Außenansicht des Gebäudes in der Stuttgarter Dorotheenstraße aus Richtung des Charlottenplatzes.
Außenansicht des Gebäudes in der Stuttgarter Dorotheenstraße aus Richtung des Charlottenplatzes.
  • Vorträge und Lesungen

ABGESAGT: Erinnerung für heute und morgen

Gespräch mit Inge Auerbacher zum Internationalen Holocaust-Gedenktag


Datum
27.01.2026
17:30 Uhr



Standort
Erinnerungsort Hotel Silber


Die Veranstaltung ist aus Krankheitsgründen leider abgesagt.

Anlässlich des Internationalen Gedenktags für die Opfer des Holocaust lädt der Erinnerungsort Hotel Silber zu einem Gespräch mit Inge Auerbacher ein.

Im Mittelpunkt steht die Vorstellung des Buches „Erinnerung für HEUTE und MORGEN“ (Springer Verlag, 2025), herausgegeben von Inge Auerbacher, Roswitha Weber und Bianca Christina Weber-Lewerenz. Der Band geht der Frage nach, wie die Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in der Grundschule vermittelt werden können und welche Formen des Erinnerns Empathie, Zivilcourage und ein entschiedenes Handeln gegen Antisemitismus und andere Ressentiments fördern.

Anhand einer umfassenden Dokumentation des Projekts „Inge-Auerbacher-Tag“ zeigt das Buch Wege auf, wie Erinnerungskultur nachhaltig, zeitgemäß und wirkungsvoll gestaltet werden kann. Dabei werden grundlegende Fragen verhandelt:
Was schafft Empathie? Was befähigt Menschen zu Zivilcourage? Und was braucht es, um Vielfalt zuzulassen und aktiv zu unterstützen?

Inge Auerbacher, 1934 geboren, wuchs als Kind einer strenggläubigen jüdischen Familie im südbadischen Kippenheim und in Jebenhausen auf. 1942 wurde sie gemeinsam mit ihren Eltern in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Nach der Befreiung 1945 emigrierte die Familie in die USA. Inge Auerbacher lebt und arbeitet bis heute in New York und engagiert sich seit vielen Jahren international für Erinnerungsarbeit und Bildung.

In Kooperation mit der Initiative Hotel Silber, der Stiftung Geißstraße und der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg.