- Diskussionen und Gespräche
Wie queere Menschen von Hass und Gewalt betroffen sind
Vorstellung des Sicherheitsreports der Amadeu Antonio Stiftung und Gespräch
Datum
15.07.2026
18:00 Uhr
Standort
Erinnerungsort Hotel Silber
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Rechtsextremismus ist aktuell die größte Bedrohung für die Demokratie in Deutschland. Besonders queere Menschen sind massiv betroffen: Die Zahl queerfeindlicher Straftaten erreichte in den letzten zwei Jahren ein neues Hoch.
Der im Herbst 2025 veröffentlichte Sicherheitsreport der Amadeu Antonio Stiftung beleuchtet erstmals systematisch rechtsextreme Angriffe auf Christopher Street Days (CSDs) – zentrale Orte von demokratischer Sichtbarkeit, Solidarität und Empowerment. Nie zuvor gab es so viele CSDs – und nie zuvor so viele organisierte Störversuche und Übergriffe durch rechte Akteur*innen.
Der Report liefert Daten, Fallbeispiele, Betroffenenstimmen und analysiert Strategien der extremen Rechten. Er nennt auch konkrete Gegenmaßnahmen und Handlungsempfehlungen für Schutz, Solidarität und entschlossenes Handeln gegen Queerfeindlichkeit.
Auf dem Podium diskutieren Betina Starzmann (CSD Stuttgart), Caleb Davis (CSD Pforzheim), Ilona Scheidle (Dyke*March Rhein-Neckar), Thomas Ulmer (VelsPolSÜD), Ronja Pohl (Amadeu Antonio Stiftung) und Len Schmid (Fachstelle gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit Baden-Württemberg e. V.). Es moderiert Brigitte Lösch, Erste Vorsitzende der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber.
Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror“.
Kooperationspartner*innen: AG Queere Erinnerungskultur – „Der-Liebe-wegen“ des Weissenburg e. V. – Zentrum LSBTIQA+ Stuttgart, Amadeu Antonio Stiftung, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V.
Eintritt frei.
Anmeldung: veranstaltungen-hs@hdgbw.de