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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Das Museum

Presse

Medieninformationen und Pressebilder

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Fotografieren und Filmen

Für Pressefotos, Film- und Videoprojekte benötigen Sie eine Fotoerlaubnis bzw. Drehgenehmigung. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle.

Kontakt

Dr. Peter Schaller
Tel. 0711.212.39.82

Lydia Meißner
Tel. 0711.212.39.55

Joachim Rüeck (Leiter)
Tel. 0711.212.39.65

Fax: 0711.212.39.88
E-Mail: presse(at)hdgbw.de

Aktuelle Sonderausstellung "Carl Laemmle presents..."

Pressereaktionen

Aktuelle Pressemitteilung

Geflüchteten-ABC wird eröffnet

Pressemitteilung 13. Februar 2017

Stuttgart (hdgbw) – Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg eröffnet am Sonntag, 19. Februar, um 14 Uhr eine Ausstellung mit Objekten von Geflüchteten: „Überlebensgeschichten von A bis Z“. Einige der Projektbeteiligten sind dabei vor Ort und berichten von Ihrer Flucht und ihrem Ankommen im deutschen Südwesten. Die „Überlebensgeschichten“ ersetzen bis 8. April 2018 das „Baden-Württemberg-ABC“, das Typisches aus dem Land zeigte. Der Zutritt zu den Vitrinen vor dem Stuttgarter Museum und im Foyer ist frei. Informationen im Internet gibt es unter der Adresse www.ueberlebens-abc.de.

Die Ausstellungsintervention im Haus der Geschichte blickt aus der Perspektive von Geflüchteten auf Baden-Württemberg. Das Projekt stellt die Frage: Wie begegnet das Land Menschen, die vor kurzem in den Südwesten geflohen sind? Baden-Württemberg bietet aus Sicht der Neuangekommenen Sicherheit und neue Lebensmöglichkeiten. Im zähen Kampf um Bleiberecht und Mitwirkungsmöglichkeiten begegnet der Südwesten Geflüchteten aber auch bisweilen abweisend oder gar feindselig.

26 Stücke mit beeindruckenden Geschichten vom Fliehen und Ankommen sind vor dem Gebäude und im Foyer ausgestellt – von A wie Angst bis Z wie Zulassung. Schmerzhafte Erinnerungen enthält etwa die Vitrine „M“ wie Marsch: ein Paar Schuhe, das eine junge Irakerin auf dem gesamten Weg nach Deutschland trug. Seit ihrer Ankunft in Baden-Württemberg trägt sie die Schuhe nicht mehr, die Teil der Schuluniform im Irak waren. Doch sie ist nicht bereit, die Schuhe wegzuwerfen. Denn die Erinnerung an die Flucht und die anfängliche Einsamkeit bleiben wichtig für sie.

In Workshops an verschiedenen Orten des Landes, in Unterkünften, Frauencafés, Sprachkursen, Schulen oder im Museum selbst haben Geflüchtete miteinander oder allein erarbeitet, welchen Teil ihrer Lebensgeschichte sie vorstellen wollen. Dabei stehen wie im Vorgänger-ABC Objekte im Mittelpunkt, die Geschichten erzählen. Es werden keine vollständigen Biographien ausgestellt, die Menschen auf ihren Fluchtstatus reduzieren. Die Vielstimmigkeit der Ausstellung und ihr Begleitprogramm sollen zu Gesprächen zwischen Neuangekommenen und Alteingesessenen einladen.