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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Das Museum

Presse / Medien

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Tel. 0711.212.39.82

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Tel. 0711.212.39.55

Joachim Rüeck (Leiter)
Tel. 0711.212.39.65

Fax: 0711.212.39.88
E-Mail: presse(at)hdgbw.de

Medienreaktionen

Aktuelle Pressemitteilung

Virtual-Reality-Spiel neu im Museum Hohenasperg

Pressemitteilung 12. April 2019 

Asperg (hdgbw) – Die virtuelle Realität ist ins Museum „Hohenasperg – Ein deutsches Gefängnis“ eingezogen. „Ein VR-Spiel schafft für die Besucherinnen und Besucher ein neues Erlebnis“, sagte die Direktorin des Hauses der Geschichte, Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger, bei der Präsentation des Spiels im Museum Hohenasperg am 12. April. „Es erweitert die Ausstellung um eine neue Ebene und macht die räumliche Situation in den einstigen Zellen erlebbar.“ In dem Spiel geht es um mysteriöse Vorfälle auf dem Hohenasperg: Was tun, damit die Geister verzweifelter Gefangener ihre Ruhe finden?

„Mit der Virtual-Reality-Brille können die Museumsgäste erleben, was sie sonst nicht zu sehen bekommen: einen Teil des Gebäudes im Grundriss von 1850“, erklärte die Autorin des Spiel, Eva Mattausch. Das VR-Programm entstand als Abschlussarbeit an der Hochschule der Medien in Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg.

Wegen verschiedener Nutzungen ist der Arsenalbau, der das Museum heute beherbergt, mehrfach umgebaut worden. „Wir werden immer wieder nach den historischen Zellen gefragt, aber sie existieren nicht mehr“, berichtete Kuratorin Dr. Franziska Dunkel. „Das VR-Spiel macht das Erlebnis nun möglich, und es ist verknüpft mit zwei Gefangenen, deren Geschichten im Museum Hohenasperg eine Rolle spielen.“ Die unglückliche Opernsängerin Marianne Pirker war jahrelang in Haft, weil sie wohl zu viel über die Liebschaften des Herzogs wusste – bis Verstand und Stimme ruiniert waren. Der Revolutionär und Dichtersohn Theobald Kerner schrieb und zeichnete für seine geliebte Tochter das Kinderbuch „Prinzessin Klatschrose“, dessen Figuren im Spiel lebendig werden.

Die Nutzung des VR-Spiels ist im Eintrittspreis des Museums Hohenasperg inbegriffen. Die vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg eingerichtete Dauerausstellung im Museum widmet sich in eindrucksvoll inszenierten Räumen mit 23 Biografien den Gefangenen auf dem Hohenasperg, ihren Schicksalen und ihrer Zeit.

Der Eintrittspreis beträgt 4 Euro (ermäßigt 2 Euro), Kinder und Jugendliche sind frei.

Die Öffnungszeiten des Museums Hohenasperg (bis zum Saisonende 3. November 2019): donnerstags bis sonntags und Feiertage 10 bis 18 Uhr. Am Karfreitag bleibt das Museum allerdings geschlossen, am Ostermontag ist geöffnet.

Weitere Informationen zum Museum finden sich im Internet unter www.hohenasperg-museum.de