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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Das Museum

Presse / Medien

Medieninformationen und Pressebilder

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Kontakt

Dr. Peter Schaller
Tel. 0711.212.39.82

Lydia Meißner
Tel. 0711.212.39.55

Joachim Rüeck (Leiter)
Tel. 0711.212.39.65

Fax: 0711.212.39.88
E-Mail: presse(at)hdgbw.de

Medienreaktionen

Aktuelle Pressemitteilung

Veranstaltungsreihe zur Ausstellung „NS-Justiz in Stuttgart“ beginnt

Pressemitteilung 8. Februar 2019

Stuttgart (hdgbw) – Unter dem Titel „Nachdenken über den Rechtsstaat“ startet am Dienstag, 12. Februar 2019, eine Veranstaltungsreihe zur Ausstellung „NS-Justiz in Stuttgart“. Kuratorin Dr. Sabrina Müller führt an diesem Tag um 12 Uhr durch die neu eröffnete Dauerausstellung im Stuttgarter Landgericht. Weitere Kurzführungen folgen am Mittwoch, 13. Februar, 17 Uhr und am Donnerstag, 14. Februar, 12 Uhr. Pressesprecher Matthias Merz vom Oberlandesgericht bietet am Freitag, 22. Februar, und am Dienstag, 26. März, jeweils um 17 Uhr einen historischen Rundgang im Justizviertel an. Treffpunkt für diese Führungen ist im Foyer, 1. Stock des Landgerichts, Urbanstraße 20.

Am Dienstag, 26. Februar, und am Freitag, 5. April, jeweils um 17 Uhr gibt es den Stadtrundgang „Spurensuche zur Stuttgarter Justizgeschichte“ ebenfalls mit Matthias Merz. Treffpunkt ist am Marktbrunnen am Stuttgarter Marktplatz. Die Führungen sind alle kostenfrei.

Der erste Vortrag folgt am Donnerstag, 21. März, 18 Uhr. Prof. Dr. Klaus Marxen referiert über das Thema „Der Volksgerichtshof: Justiz als Terrorinstrument“ in Saal 2.10, Archivstraße 15 A/B, Stuttgart. Der Eintritt ist frei.
Die neue Veranstaltungsreihe will Fragestellungen der Ausstellung durch weiterführende Vorträge u. ä. aufgreifen und vertiefen. Dabei sollen nicht nur historische Teilaspekte und der Umgang mit der NS-Vergangenheit der Justiz Thema sein, sondern der Blick soll auch auf aktuelle Gefährdungen des Rechtsstaats gerichtet werden.

Die Ausstellung dokumentiert die nationalsozialistische Strafjustiz und die Radikalisierung der Urteilspraxis von 1933 bis 1945. Drei Stelen vor dem Landgericht erinnern an die 423 Menschen, die im Lichthof des alten Justizgebäudes umgebracht wurden. Kurzbiografien stellen die Richter und Staatsanwälte vor, die Todesurteile verantworteten und ab 1950 wieder im Justizdienst tätig waren. Ein Ausstellungsbereich dokumentiert die unzureichende strafrechtliche Verfolgung der NS-Justizjuristen. Den jüdischen Juristinnen und Juristen, die entrechtet, vertrieben und ermordet wurden, ist ein Erinnerungsort gewidmet. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich im Internet unter www.hdgbw.de/ausstellungen/ns-justiz/ .