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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Ausstellungsarchiv

Vertrauensfragen

Vertrauensfragen. Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-1924

Große Landesausstellung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg vom 30. September 2018 bis zum 11. August 2019

Politik benötigt Vertrauen - früher wie heute: 1918 war nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg das Vertrauen in den Staat völlig zerstört. Die Ausstellung "Vertrauensfragen" blickte darauf, wie aus der Revolution die erste Demokratie in Baden und Württemberg entstand, die um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger warb. Sie machte die Leistungen und Anstrengungen, die Hoffnungen und Träume, die Schwierigkeiten und Ängste der Frauen und Männer in dieser Zeitenwende sichtbar. Gleichzeitig regte sie mit Interviews und Mitmacheinheiten zum Nachdenken und Diskutieren über die vielzitierte Vertrauenskrise der Demokratie heute an.
Die Schau berichtete von Frauenrechten und Erziehungsexperimenten, von Gewaltexzessen württembergischer Freiwilligenverbände und davon, wie eine Gewehrfabrik zum Kleinstwagenproduzenten wurde. Die Große Landesausstellung beleuchtete, wie das Vertrauen in politische Institutionen, in den Sozialstaat, in die neue wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung entstand und schwand, wer Misstrauen und Gewalt säte, wer Vertrauen fasste und wer enttäuscht wurde.

Ausstellungsleitung: Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger
Kuratoren: Dr. Christopher Dowe, Dr. Franzsika Dunkel
Ausstellungsgestaltung: büroberlin
Grafik: attraktive grautöne, Stuttgart

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Zerstörtes Vertrauen: Das Proletarische Altarbild von Franz Frank thematisiert Erschießungen durch Freikorps nach dem Ersten Weltkrieg.
Freiheit oder Sicherheit? In einer Lichtinstallation konnten die persönlichen Grenzen erkundet werden. (Fotos: Haus der Geschichte / Daniel Stauch)

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